Kim wechselt zu Schweizer Rennstall

Kim Ames hat für dieses Jahr einen Vertrag beim Schweizer Profiteam „jb BRUNEX Superior Factory Racing“ unterschreiben dürfen. Ein großer Schritt für sie, denn somit garantiert sie sich professionelle Unterstützung bei Weltcuprennen und weiteren Rennen in ganz Europa. Ihr neues Team gehört zu den Top 15 der Welt und wird angeführt von der amtierenden Marathon Weltmeisterin Ramona Forchini.  Ab jetzt wird Kim auf Superior Bikes unterwegs sein. Wünschen wir ihr ein erfolgreiches Jahr 2021.

Kim Ames bei der DM im MTB Marathon im Einsatz

Auch im Radsport versucht man, die üblichen Meisterschaften zum Jahresende doch noch durchzuziehen. Natürlich unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln. So fanden am Sonntag, dem 20. September, im Rahmen des Odenwald-Marathons der Mountainbiker die Deutschen Meisterschaften statt. Der Ort Hirschberg erklärte sich bereit, nach bisher zweimaliger Absage trotz nur dreiwöchiger Vorbereitungszeit, die DM in seinen Renntag zu integrieren. Und das ist den Verantwortlichen unter den erschwerten Bedingungen gut gelungen.

Kim vor dem Start

Auch Kim Ames, unsere Spitzenfahrerin, ging bei den Elite Frauen an den Start. Zwar brachte sie anno viele Trainingskilometer mit, aber Renneinsätze gab es kaum. So will man dann mal sehen, wo man steht. Als eine der Jüngsten im Starterfeld ging sie auf die Strecke und rechnete sich einen Platz zwischen 4 und 10 aus. So erzählte sie es wenige Minuten vor dem Start den mitgereisten Fans, die sie anfeuern wollten. 3 Runden zu je 25 km am Ortsrand, in den daran angrenzenden Weinbergen und im nahe gelegenen Odenwald waren zu durchfahren.
Kim versuchte von Anfang an, der Spitze zu folgen, jedoch merkte sie bald, dass es an diesem Tag schwer sein würde. Dem hohen Anfangstempo der Spitzengruppe konnte Kim dann nicht mehr folgen. Nach der ersten Runde fuhr sie ihr Rennen kontrolliert in ihrem eigenen Tempo weiter. Zwischenzeitlich auf Rang zehn gelegen konnte sie sich im weiteren Rennverlauf noch auf Rang acht verbessern. Für Kim heißt es jetzt den Focus auf die nächsten Weltcuprennen in Nove Mesto zu legen.

Auch Philipp Meiser ging in der Männer Elite Klasse auf der gleichen Strecke an den Start. Richtig gut im Rennen liegend ließ eine Reifenpanne ihn dann etwa Mitte der zweiten Runde ausscheiden. Er war wirklich enttäuscht.

Kim und Philipp im Kreise ihrer Fans

Doch einer des Vereins schaffte es in Hirschberg doch noch auf das Treppchen. Jos van Sterkenburg, eine Runde unterwegs auf der Kurzstrecke, fuhr in der Klasse Junior auf einen hervorragenden dritten Platz. In der Gesamtwertung unter 120 Startern wurde er Siebter. Einen Glückwunsch an ihn.

20 Starter und 10 x Podium in der grünen Hölle

Am letzten Samstag, 5. September, machten sich  20 BikerInnen des RV Tempo auf nach Freisen in die „Grüne Hölle“. Diese haben ein Rennen unter Coronabedingungen auf die Beine gestellt, was absolut Klasse war. Im Einzelzeitfahren mit kurzem Abstand gingen die FahrerIinnen auf die Strecke.

U9 undU11 und U13
Den Beginn machte Leonard Keßler, der mit sehr stabilen Rundenzeiten sich gleich den ersten Podiumsplatz, nämlich Platz 3 sicherte. Mattis Schaefer, der in der U11 an den Start musste, konnte sogar noch einen drauf setzten, er wurde in seiner AK 2. Glückwunsch, dass du Dich gegen das stark besetzte Feld mit 22 Fahrern als einer der jüngsten durchsetzen konntest !!!Sein Bruder Marek, ebenfalls in diesem Jahr der jüngere Jahrgang der U13, erzielte einen tollen 10. Platz von 21 Startern.
Nele Jochum, die ebenfalls in der U13 unterwegs ist, wurde hinter der Dauerkonkurrentin 2.

U15 und U17 und U19
In der U15 waren Jana Kipping, Emilie Schnur und Anouk Groß im Trikot des RV Tempo zu sehen. Jana fuhr als zweitschnellste über die Ziellinie. Emilie war sehr stark unterwegs und machte das Podest mit Platz 3 voll. Anouk musste kurzfristig mit einem Ersatzrad an den Start gehen und wurde leider nur 6.
Die jungen Wilden der U17 haben das Podium ebenfalls 2 Mal besetzt. Silas Schnur hatte einen deutlichen Vorsprung und gewann das Rennen souverän. Jan Jürdens belegte einen hervorragenden 3. Platz. Tim Willwert erzielte den Rang 6.
Ebenfalls einen ersten Platz sicherte sich Jos van Sterkenburg in der AK U19, Tobias Doll belegte den Rang 5 dieser AK.

Elite und Senioren
Zu den Männern der Elite: hier belegte Philip Meiser den Platz 5 und Peter Schmidt den Platz 14.
In der Seniorenklasse 2 gab es folgende Ergebnisse:
11. Frank Schnur
12. Stephan Schütz
19. Peter Schmidt
20. Mark Willwert
Bei den Senioren 3 fuhr Frank Karrenbauer ein starkes Rennen und belegte den 2. Platz. Franz-Peter Mailänder, der ebenfalls in dieser AK unterwegs war erreichte den Platz 7.

Elite Frauen
Richtig spannend wurde es diesmal im Frauen-Elite Rennen. Kim Ames und Emma Eydt lieferten sich ein starkes Duell. Emma klemmte lange an Kim´s Hinterrad und lies sich nicht abschütteln.  Am letzten Anstieg attackierte Emma und versuchte am Kim vorbeizuziehen. Aber Kim hielt dagegen und fuhr vor Emmy über die Ziellinie.

Was für ein Tag! 3 x Platz  1, 4 x Platz 2 und 3 x Platz 3. Allen an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch!

Ein großes Lob aber auch an die Höllenhunde, sie haben gezeigt, was trotz der strengen Vorgaben möglich sein kann. Sie haben einen sehr großen Aufwand betrieben, viel Zeit und Geld investiert und wurden belohnt. Viele Biker waren am Start und alle haben sich an die Vorgaben gehalten, um die Veranstaltung nicht zu gefährden.  Danke für eine top organisierte Veranstaltung und ein  tolles Bikerwochenende.

CTF am Sonntag, 6. September
Nach den Rennen am Samstag fand am Sonntag die CTF der Höllenhunde aus Freisen statt. Etwa 400 Fahrer von Nah und Fern gingen an den Start, darunter eine große Anzahl Fahrer jeden Alters vom Verein. Ein sehr hoher Trailanteil mit hervorragend präparierten  Pfaden erfreuten wieder jedes Bikerherz. Insgesamt 5 Strecken waren im Angebot für die Fahrer. Und wieder sah man eine Organisation, perfekt organisiert unter Coronabedingungen.

 

Kim Ames auf Platz 4 beim berühmten Swiss Epic Etappenrennen

Kim Ames (vom RV Tempo Hirzweiler/TEAM Herzlichst Zypern) bestreitete letzte Woche eines der größten und renommiertesten Etappenrennen der Welt: das Swiss Epic im Kanton Graubünden: 5 Etappen mit insgesamt 320km und 12.250hm in den steilen Schweizer Bergen! Zusammen im 2er Team mit ihrer Freundin Nina Benz startete Sie als Gastfahrerin im Trikot des jb Brunex Felt Factory Teams.

So sah ein Etappentag aus:
Um 6 Uhr klingelte der Wecker: „Hast du gut geschlafen?“ – „Nicht wirklich, du?“ – „Nö, aber egal“. Nachttischlampe an und im Bett wurde der vorbereitete Haferflockenbrei mit Bananen hineingelöffelt. Danach schaute man sich die heutige Etappe ,besprach die täglicheTaktik und las die motivierenden Nachrichten , die sie jeden Tag erreichten. Danach Anziehen, Werkzeug und Energiegels einpacken, Warmfahren und dann Start um 8 Uhr. Jetzt ging die Post ab für die nächsten 3-4,5h. Nach Erreichen der Ziellinie mit großem Lachen ging es (2x zur Siegerehrung) zum Teamzelt, wo ein vom Team vorbereitetes Buffet auf die Fahrerinnen wartete: Essen ist das wichtigste beim Etappenrennen und daher wurde fleißig hineingeschaufelt. Die Räder und Schuhe bekamen die Mädels geputzt, sodass es gleich ins Hotel ging zum Duschen und Ausruhen. Vorm Abendessen füllten sie die 4 Trinkflaschen für den nächsten Tag mit Wasser und Energiepulver und stellte alles bereit. Weiter ging es mit Essen und Plaudern zusammen mit den anderen Teammitgliedern. Und dann sehr wichtig: früh ins Bett, um fit zu sein für die nächste harte Etappe.

Kima und Nina nach dem 1. Etappentag

Das Rennen:
Gleich am ersten Tag gelangen Kim und Nina die Überraschung: nach 61km und 2600hm überquerten sie als 3. die Ziellinie und standen neben den besten Fahrerinnen der Welt auf dem Podium. Die nächsten beiden Etappen wurden dann besonders hart für Kim, die steilen Anstiege forderten kaum vorhandene Energie. In den schwierigen Abfahrten konnte das junge Duo allerdings immer wieder Zeit gutmachen. Nach zweimal Platz 6 ließen sie den Kopf nicht hängen, gaben nicht auf und kämpften sich motiviert auf der Königsetappe am 4. Tag nach 74km und 2700hm, man mag es kaum glauben, wieder aufs Podium. Die letzte Etappe endete mit einem 2km langen Zielsprint, nach welchem sie das Podium um 3s verpassten. Aber die Zufriedenheit war ihnen nicht zu nehmen. Überglücklich waren sie über das Erreichen des Ziels auf Gesamtplatz 4 nach 5 Tagen und insgesamt 20:04h Fahrzeit. Ein tolles Gefühl, diese Herausforderung und dieses Abenteuer in grandioser Teamarbeit geschafft zu haben.

 

 

 

RÜCKBLICK ZUR LANGEN NACHT, EGAL WO

RV Tempo bei der langen Nacht „egal wo“Endlich-endlich konnten die Fahrer*innen vom RV Tempo wieder mehr oder weniger gemeinsam an den Start gehen. Normalerweise heißt diese Veranstaltung „Die lange Nacht am See“, bei der Rundenum den Bostalsee gefahren werden. Pro gefahrene Runde zahlt der Hauptsponsor ProWin 1€ für einen guten Zweck. Leider ist in diesem Jahr ja alles anders, daher hat sich der Veranstalter (Radsportgruppe Grüne Hölle Freisen) eine tolle Alternative einfallen lassen. Die lange Nacht findet statt, aber nicht am See, sondern „egal wo“. Die gefahrenen Kilometer werden dann in Seerunden umgerechnet.
Unten rechts: Einige Höllenhunde besuchten auch den RV Tempo.
Die 40 Fahrer vom RV Tempo waren an unterschiedlichen Orten unterwegs. Die meisten sind jedoch am Freitag, 26.06. um 20:00 Uhr in verschiedenen Gruppen vom Clubheim gestartet. Einige fuhren mehrfach die „Ochsentour“, andere sind nach Winterbach und St. Wendel zu anderen Stationen gefahren. Viele, viele Kilometer sind zusammen gekommen, die Mädels haben sich die 100 km zur Bedingung gemacht, die Jungs fuhren die ganze Nacht durch, da wurde sogar die 200 km-Marke geknackt.
Hansi und Klaus in Wolfersweiler am Grill der Höllenhunde.

Hansi Jost und Klaus Mailänder wollten keine Runden drehen, sondern sie machten sich auf zu einer großen Runde ins nordöstliche Saarland. Zunächst immer auf Saarland-Radwegen ging es nach Haupersweiler, wo Uwe Glasen eine Station für die Freisener Radfahrer eingerichtet hatte. Weiter fuhr man, jetzt mit voller Beleuchtung, um den Weißelberg nach Freisen und dann gleich weiter nachWolfersweiler, wo unsere Freunde der grünen Hölle am dortigen Sportplatz eine Station mit einer 4 km langen Rundstrecke eingerichtet hatten.

Momentaufnahme der fahrer am Bostalsee

Unsere Route führte uns dann weiter zum Bostalsee, wo wir auch etwa 20 Radlern begegneten, die dort die Nacht hindurch um den See fuhren. Unsere weiteren Stationen waren der Peterberg, die Talsperre Nonnweiler, Theley.

An der Talsperre Nonnweiler um 4 Uhr.

Es wurde langsam hell. Eine Kaffeepause war erst um 6 Uhr in Biesen möglich. Wir wollten noch bis 8 Uhr fahren, doch kurz vor 7 begann es zu regnen. Auf den letzten Kilometern trafen wir noch 2 Gruppen unseres Vereins auf der Ochsentour. Um viertel nach 7 kamen wir dann nach 130 km und ohne Zwischenfälle, aber nass, am Clubheim an.