Von der Auvergne in die Pyrenäen nach Lourdes (Tag 11-15)

4 der letzten 5 Tage waren schon hart, ging es doch ständig auf und ab. Langen Anstiegen folgten kurze, schnelle Abfahrten.

Zudem meinte es das Wetter auch nicht gut mit uns. Die Regenkleidung musste schon zum Start in den Tag angezogen werden. Auch ständiger Gegenwind behinderte schnelleres Fahren. Dennoch kamen wir gut voran und schafften fast immer 6 Stunden Fahrzei  und 90 bis 100 km am Tag.

Eine Flachetappe genossen wir dann in vollen Zügen, genau so wie die bisher schönste Landschaft. In der Auvergne, zwar 1000 bis 1200 m hoch gelegen, blühte die Ginsterheide. Zwischen den Sträuchern grasten die Kühe. Klare Bachläufe schlängelten sich zwischen den Hügeln hindurch. Viele Erlenalleen säumten den Weg. Saubere kleine Bauernhöfe rundeten das Bild an.

Nach der Besichtigung von Lourdes fahren wir dann noch 3 Tage durch die Pyrenäen um dann nach Spanien an den Atlantik zu gelangen.

TOP Ten Platz für Silas Schnur in Wetter

Letztes Wochenende, am 09. Und 10. Juni  war wieder Nachwuchssichtung der MTB Bundesliga. Im Nordrhein-Westpfälischen Wetter trafen sich die besten MTB-Nachwuchsfahrer aus ganz Deutschland. In der AK U15 ging für den RV Tempo Hirzweiler unser Nachwuchsfahrer Silas Schnur an den Start.

Bei diesem Wettbewerb gibt es 2 Rennen, die für sich einzeln, aber letztlich gesamt gewertet werden.

Am Samstag konnte bei bestem Wetter und daher sehr staubiger Strecke der erste Teil der Wertung, nämlich der  Slalom gefahren werden. Hier erzielte Silas Schnur den 11. Platz von über 70 Fahrern.

In der Nacht gab es Gewitter mit starken Regenfällen, was für komplett andere Bedingungen auf der Strecke sorgt. Der Matsch machte allen Fahrern schwer zu schaffen, viele Steilhänge waren nur noch schiebbar. Auch bei diesem Rennabschnitt wurde Silas ganz knapp 11. In der Gesamtwertung belegte Silas aber den 10. Rang! Somit war er an diesem Wochenende der 10.beste Fahrer der Republik.

Herzlichen Glückwunsch Silas!

Kim Ames steht in Wiesbaden ganz oben

Am Sonntag, 10.06.18 um 9:00Uhr, fiel in Wiesbaden für Kim Ames der Startschuss. Für sie ging es auf die Marathon Strecke von 84km und 2100 Höhenmetern. Durch die Regenfälle der Nacht war die Strecke ziemlich schlammig. Kim war von Start weg in der Führung bei den Frauen. An einem Berg nach etwa der Hälfte der Distanz fuhr sie “ihrer” Männergruppe davon und war ab dann alleine unterwegs. Die Beschaffenheit der Strecke war ganz nach Kim’s Geschmack , sie fühlte sich wohl in den rutschigen Abfahrten und machte jede Menge Zeit gut. Mit einem unglaublichen Vorsprung von 10 Minuten gewann sie dieses Rennen bei den Frauen. In der Gesamtwertung belegte Sie Platz 18 (!) von 54 Teilnehmer/innen.

Herzlichen Glückwunsch Kim zum Sieg Nr. 9!

Fun-Gruppe vom RV Tempo auf dem Flowtrail

Am Freitag, den 08.06.18 war es soweit. Trainerin Sabine fuhr mit der Fun-Gruppe nach Ottweiler auf den Flowtrail. Der Flowtrail ist eine modellierte Mountainbike-Abfahrtstrecke mit verschiedenen Sprüngen für Gelände-Anfänger bis zum Downhill-Fahrer. Die ca. 2,5 km lange Abfahrtsstrecke ist in drei Schwierigkeitsgrade (blau, rot, schwarz) unterteilt, so dass der Flowtrail von MTB-Anfängern bis hin zu Downhill-Fahrern genutzt werden kann. Für unsere 5 Fun Bikerinnen ging es zunächst auf die blaue Linie und einige kleine Abschnitte auf der roten.

Hierbei konnten die Frauen, das im Training immer wieder geübte im Gelände richtig anzuwenden.  Für 3 der 5 Fahrerinnen war es die erste Fahrt auf dem Flowtrail. Mit dem nötigen Respekt gelang es aber allen die Strecke einwandfrei zu fahren. Natürlich rutsche bei der ein oder anderen Sektion mal das Herz kurz in die Hose, aber das gehört ja auch dazu.

Danach spendierte Trainerin Sabine allen mutigen noch ein lecker Leckeis.

Unsere Pilger kommen gut voran

Cathédrale Le Puy en Velay

Die Tage 6 bis 8 ging es flott voran. Wir schafften immer 100 km am Tag. Ein Tag ging es nur durch die herrlichen Weinberge Burgunds, dann fuhren wir 40 km über eine Bahntrasse und besuchten die Städte Taize und Cluny. Dann stiegen wir in höhere Gebiete vor. Tag 9 begann mit einem 600 hm – Anstieg gefolgt von einem ständigen Auf und Ab auf der Hochebene. Weite Ausblicke, schöne Dörfer mit vielen Häusern und Mauern aus Kalksteinen. Am 10. Tag sausten wir hinab nach Le Puy en Velay, einen bekannten französischen Wallfahrtsort. Die Kathedrale auf einem Vulkankegel der Stadt ist beeindruckend. Hier starten viele Pilger ihren Weg über die Via Podiensis. Weiter ging es auf der Hochebene der Auvergne, einem Wanderparadies. Eine wahnsinnige Abfahrt in das wunderschöne Tal der Allier mit anschließendem Anstieg beendete einen anstrengenden Tag in herrlicher Gegend.

Die letzten 2 Tage schafften wir die 100 km nicht. Die kräftezehrenden Anstiege und auch jeweils ein heftiger Regenschauer gegen Tagesende ließen uns dann doch nach 6 Stunden Fahrt und 1500 hm ein Hotel suchen. Dennoch, wir sind weiterhin guter Dinge.