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Flowtrail in Ottweiler – jetzt noch cooler, sicherer und flowiger

Eine Hand voll Männer hat seit Herbst letzten Jahres den Flowtrail in Ottweiler unter die Schippe genommen. Die vorhandene Mountainbikestrecke, etwa 2km lang, musste an vielen Stellen repariert, verbessert und gesichert werden. Bei  Wind und Wetter wurde an der Strecke gearbeitet. Dabei ist die oberste Priorität der MTB-Freunde, dass jeder –wirklich jeder, vom Laufrad bis zum Downhill-Fahrer, seinen Spaß haben soll. Der Flowtrail ist eine modellierte Abfahrtsstrecke, die aus 3 Linien bestehen und wie beim Skifahren in den Farben blau, rot und schwarz beschildert sind. 

Zu den Strecken:
Die blaue Linie
Diese ist besonders für Einsteiger und Kinder geeignet. Dort wurden die Anlieger neu modelliert. Hier können alle ihren Spaß haben, denn man kann hier langsam, aber auch schnell die Strecke befahren.

Die rote Linie
Hier sind kleinere Sprünge und eine Tableline zu meistern. Insbesondere wurde die Auffahrt zur Brücke erneuert, was die Sicherheit an dieser Stelle enorm verbessert hat.

Die schwarze Linie
Wer sich hierauf begibt, sollte kein Anfänger sein und sich die Strecke vorher anschauen. Denn es  gibt einige Sprünge, Gaps, Tables, und einen Roadgap.

Viele viele Stunden wurde geschaufelt, gehackt, Dornen beseitigt und Erde bewegt und befestigt. Die Bauer sind erst dann zufrieden, wenn die Biker mit einem Grinsen im Gesicht am Ende der Strecke ankommen.

Was muss beachtet werden?
Nun, derzeit müssen natürlich vordergründlich die Coronabestimmungen eingehalten werden, haltet Abstand, vermeidet Gruppenbildungen.

Die Benutzung des Flowtrails ist erfolgt grundsätzlich auf eigene Gefahr. Bevor man sich nach dorthin auf den Weg macht, sollte man kurz auf der Homepage www.flowtrail-ottweiler.com checken, ob die Strecke an diesem Tag geöffnet ist. Es kann sein, dass die Ampel auf gelb steht, dies bedeutet, es wird an der Strecke gearbeitet und Teile sind gesperrt. Bei rot ist der Flowtrail komplett gesperrt. Bitte haltet euch daran, denn sonst gefährdet ihr euch selbst und andere. Rücksichtnahme wird bei  Bikern im Allgemeinen groß geschrieben, hier  aber ganz besonders, denn die unterschiedlichen Linien kreuzen sich zum Teil.

Wer sich einen genaueren Überblick zu den Strecken und Sprüngen verschaffen will, sollte sich das Video von Leo Kast bei YouTube anschauen.

Die Benutzung des Flowtrails ist kostenlos. Die Betreiber (RV Tempo Hirzweiler e.V. )haben aber ein PayPal-Konto eingerichtet, auf dem freiwillige Spenden gerne angenommen werden. Der dazugehörige QR-Code findet man an der Strecke, oder auf der Homepage des Vereins..

Dem Team mit Dirk, Chris, Steve, Yannik, Sebastian, Laurin, Daniel und die Dirt Diggers, sowie den vielen freiwilligen Helfern an dieser Stelle herzlichen Dank für die vielen Stunden und Ideen, die hier eingebracht wurden. Die zahlreichen Ideen, die noch nicht umgesetzt wurden, werden im Herbst in Angriff genommen, denn jetzt dürfen keine großen Arbeiten durchgeführt werden, um auf die Tiere Rücksicht zu nehmen.

Wintertraining unter Coronabedingungen

In dieser Wintersaison konnte aus bekannten Gründen kein Hallentraining stattfinden. Aber es wurde keineswegs gefaulenzt. Dreimal in der Woche konnte man sich online treffen um sich fit zu halten. Am Montag leitete Maike Ames das Training. Hierbei ging es um allgemeine Athletik. Mittwochs bot Franz-Peter Mailänder ein Pezziball- Training an. Gleichgewicht und Muskelkraft wurden hierbei trainiert. Ebenfalls um allgemeine Athletik ging es bei Franz-Peters Trainingsstunde am Freitag. Alle 3 Termine wurden von unterschiedlichen Personen gut besucht. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Trainer, die ihre Zeit und viele Ideen einbrachten.

Aber auch auf dem Rad wurde fleißig trainiert. Wie in jedem Winter können sich Teams auf der Webseite von „MTB-NEWS“ beim sogenannten Winterpokal anmelden. Ein Team besteht bis zu 5 Personen, Punkte gibt es für alle Aktivitäten, jedoch fürs Radeln gibt es für die geleistete Zeit die meisten Punkte. Es werden also alle Trainingseinheiten eingetragen um Punkte zu sammeln. Im vergangenen Pokal, der am 28.03. endete nahmen 3 Teams vom RV Tempo teil. Das bestplatzierte Team waren die „Gruftis“. Franz-Peter, Klaus, Jürgen, Hansi und Marco sammelten in 775 Trainingseinheiten 70.434Minuten sage und schreibe 3.981 Punkte. In der Rangliste von knapp 500 teilnehmenden Teams bedeutet dies Platz 40!
Ebenfalls sehr gut war unser Frauenteam, die „HeiNis“ unterwegs. Die 3 Nicoles, Heike und Tanja haben in 57.497 Minuten mit 795 Einheiten 2.934 Punkte und immerhin noch eine Top 100 Platzierung erzielt. Platz 97 wurde es zum Schluss.
Aber auch die „Familienbande“ war mit 460 Einheiten und  1.418 Punkten im Mittelfeld auf Platz 289 zu finden
Nun hoffen wir alle darauf, endlich wieder gemeinsam im Freien trainieren zu können.

Eine Besonderheit gab es noch an Karfreitag. Hier wurde eine Schnitzeljagd für alle Kinder/Jugendliche ausgetragen. Coronakonform gingen Familien, 2er oder 3er Teams zu unterschiedlichen Zeiten auf Strecke. Der Fragebogen wurde vorher per Mail an die Teilnehmer geschickt. Auf der 25km langen Strecke gab es so allerlei zu suchen, zählen, rätseln und zu entdecken. Herr „Google“ und Frau „YouTube“ konnten nicht helfen, als  es mal knifflig wurde. Zur Belohnung gab es bei Abgabe des Fragebogens einen RV-Tempo-Buff. Die jüngste Teilnehmerin mit 5 Jahren und die größten mit 18 Jahren hatten allesamt sehr viel Spaß. Eine tolle Aktion, die garantiert wiederholt wird.

Schnitzeljagd beim RV Tempo

Leider bestimmt immer noch die Pandemie,  wer was wie wann tun darf. Daher können wir keine Veranstaltung anbieten, die wir zusammen machen können. Aber einzeln oder in kleinen Gruppen, wie es die Coronabestimmungen erlauben, kann zusammen geradelt werden. Die Organisatoren vom RV Tempo haben für Karfreitag und Karsamstag eine Schnitzjagd geplant. Auf einer Rundstrecke von knapp 25km mit ca. 420hm sind viele Rätsel und Aufgaben zu lösen. Immer 2 Kinder können ein Team bilden, Kinder unter 10 Jahren müssen in Begleitung eines Erwachsenen fahren. Genauere Informationen und einen Anmeldebogen geht den Mitgliedern per E-Mail zu.

Kim wechselt zu Schweizer Rennstall

Kim Ames hat für dieses Jahr einen Vertrag beim Schweizer Profiteam “jb BRUNEX Superior Factory Racing” unterschreiben dürfen. Ein großer Schritt für sie, denn somit garantiert sie sich professionelle Unterstützung bei Weltcuprennen und weiteren Rennen in ganz Europa. Ihr neues Team gehört zu den Top 15 der Welt und wird angeführt von der amtierenden Marathon Weltmeisterin Ramona Forchini.  Ab jetzt wird Kim auf Superior Bikes unterwegs sein. Wünschen wir ihr ein erfolgreiches Jahr 2021.

Kim Ames bei der DM im MTB Marathon im Einsatz

Auch im Radsport versucht man, die üblichen Meisterschaften zum Jahresende doch noch durchzuziehen. Natürlich unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln. So fanden am Sonntag, dem 20. September, im Rahmen des Odenwald-Marathons der Mountainbiker die Deutschen Meisterschaften statt. Der Ort Hirschberg erklärte sich bereit, nach bisher zweimaliger Absage trotz nur dreiwöchiger Vorbereitungszeit, die DM in seinen Renntag zu integrieren. Und das ist den Verantwortlichen unter den erschwerten Bedingungen gut gelungen.

Kim vor dem Start

Auch Kim Ames, unsere Spitzenfahrerin, ging bei den Elite Frauen an den Start. Zwar brachte sie anno viele Trainingskilometer mit, aber Renneinsätze gab es kaum. So will man dann mal sehen, wo man steht. Als eine der Jüngsten im Starterfeld ging sie auf die Strecke und rechnete sich einen Platz zwischen 4 und 10 aus. So erzählte sie es wenige Minuten vor dem Start den mitgereisten Fans, die sie anfeuern wollten. 3 Runden zu je 25 km am Ortsrand, in den daran angrenzenden Weinbergen und im nahe gelegenen Odenwald waren zu durchfahren.
Kim versuchte von Anfang an, der Spitze zu folgen, jedoch merkte sie bald, dass es an diesem Tag schwer sein würde. Dem hohen Anfangstempo der Spitzengruppe konnte Kim dann nicht mehr folgen. Nach der ersten Runde fuhr sie ihr Rennen kontrolliert in ihrem eigenen Tempo weiter. Zwischenzeitlich auf Rang zehn gelegen konnte sie sich im weiteren Rennverlauf noch auf Rang acht verbessern. Für Kim heißt es jetzt den Focus auf die nächsten Weltcuprennen in Nove Mesto zu legen.

Auch Philipp Meiser ging in der Männer Elite Klasse auf der gleichen Strecke an den Start. Richtig gut im Rennen liegend ließ eine Reifenpanne ihn dann etwa Mitte der zweiten Runde ausscheiden. Er war wirklich enttäuscht.

Kim und Philipp im Kreise ihrer Fans

Doch einer des Vereins schaffte es in Hirschberg doch noch auf das Treppchen. Jos van Sterkenburg, eine Runde unterwegs auf der Kurzstrecke, fuhr in der Klasse Junior auf einen hervorragenden dritten Platz. In der Gesamtwertung unter 120 Startern wurde er Siebter. Einen Glückwunsch an ihn.