Von den Pyrenäen an den spanischen Atlantik

Mariä-Empfängnis-Basilika (Lourdes)

In Lourdes besichtigten wir die Wallfahrtsstätte. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen und Nationen sich hier in den Kirchen und Kapellen aufhalten und ihren Glauben bezeugen. Leider war es wegen Überschwemmung des riesigen Vorplatzes nicht möglich, die Grotte zu sehen.

In 2 Tagesetappen fuhren wir dann bis Saint-Jean-Pied -de -Port, wo der bekannteste Pilgerweg, der Camino Frances, beginnt. Hier sind sehr viele Pilger anzutreffen, die froh gelaunt und mit hohen Erwartungen ihren Weg über Burgos und Leon nach Santiago bewältigen wollen.

Guggenheim-Museum Bilbao

Wir fuhren weiter Richtung Hendaye am Atlantik und von dort nach Irun, die Grenzstadt in Spanien. Hier übernachteten wir in der öffentlichen Pilgerherberge. Alle 45 Plätze waren belegt. Es war Samstag und fast alle Pilger starten hier zum Camino del Norte, der hier beginnt und an der spanischen Atlantikküste vorbeiläuft. Auch wir folgten nun diesem Weg, der uns am Ende des 2. Tages nach Bilbao führte, der Stadt mit dem berühmten Guggenheim-Museum.

Unsere Strecke führte die letzten Tage oft am Meer auf einer Uferstraße vorbei oder hoch oben auf den Küstenbergen. Wir genießen die herrlichen Aussichten, manchmal auch den Duft der Eukalyptusbäume. Wir durchfuhren San Sebastian, eine der schönsten Städte Europas.