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Friedhöfe als Ziel der 7. gemeinsamen Tour mit Walschbronner Mountainbiker

Es waren schon ungewöhnliche Ziele, die diesmal zusammen mit den Mountainbikern aus Walschbronn angesteuert wurden. Josef Huver diente erneut als sachkundiger Führer, während Christian Klein wie immer die Strecke aussuchte. Es regnete zwar nicht, doch die Temperaturen zwangen Hans Jost, Jürgen Jung, Rudi Blaß, Franz-Peter und Klaus Mailänder die Winterkleidung anzuziehen. Um 9 Uhr in der Früh traf man sich mit Christian, Josef, Raimond, Dennis und der Tochter von Bürgermeister Schwalbach in Waldouse.

Nach einer kleinen Einführungsrunde über den neuen Radweg Walschbronn-Bitsch kurbelte man über einen längeren Anstieg hoch, der endlich die ersehnte Körperwärme brachte. Ziel war ein alter Friedhof auf dem Gendersberg, wo vor ca. 300 Jahren die Anabptisten, eine protestantische Splittergruppe, beerdigt wurden. Sie waren in der damals überwiegend katholischen Gegend nicht geduldet und lebten als kleine Gruppe auf einem größeren Gehöft, dem Chateau de Gendersberg (18. Jhd.), wo sie auch eine Grabstätte fanden.

Die Strecke führte uns weiter, vorbei an der Maginotlinie, von der noch Sperren zu erkennen sind. Ein weiterer Höhepunkt erwartete uns in Schorbach bei Bitsch. In diesem Ort wurde im 12. Jahrhundert auf einem Hügel im Ort eine Kirche im romanischen Baustil errichtet. Wie in der Gegend üblich legte man direkt um das Gotteshaus einen Friedhof an, dessen Fläche aber begrenzt war. So nahm man nach 30 Jahren Liegezeit die Knochen aus den Gräbern heraus und legte sie in ein Beinhaus, das auch in romanischer Bauweise gegenüber der Kirche errichtet wurde. Mehrere tausend Knochenteile liegen aufeinander geschichtet in dieser Ossuaire.

Wir fuhren hinab auf den neuen Radweg und folgten ihm zurück nach Waldouse. Dieser asphaltierte Radweg verbindet seit Sommer die Städte Bitsch und Pirmasens (30 km) und führt durch das an dieser Stelle wunderbare Hornbachtal. In Waldouse besichtigte man eine von einem Pilger des Ortes in einer kleinen Sandsteinhöhle angelegte Gedenkstätte für Jakobspilger, hier führt der Pilgerweg Speyer-Hornbach vorbei.

Zur gleichen Zeit waren Norbert und Gertrud Licht, Erwin und Monika Schütz sowie Carola Mailänder mit 5 Walschbronner zu Fuß unterwegs über die Höhen um Walschbronn, um die abwechslungsreiche Gegend zu erkunden. Alle trafen sich dann auf dem Herbstfest vom Verein CNLS im Saal am Sportplatz zum gemeinsamen Mittagessen. Eine wohlschmeckende Schweinshaxe, passender Wein und anregende Gespräche beendeten dann diese erneut gelungene und harmonische Begegnung. Im Mai nächsten Jahres wird wieder eine gemeinsame Tour in Hirzweiler sein. Alte sehenswerte Friedhöfe hat Hirzweiler zwar nicht zu bieten, doch die Stadt Ottweiler sollte ein lohnendes Ziel sein.

Fotos und ein weiterer Bericht sind auch auf der Internetseite von Walschbronn zu finden: www.walschbronn.fr

Wieder mit Walschbronner Mountainbiker unterwegs

Die 6. gemeinsame Tour mit den Walschbronner Bikern fand wieder unter perfekten Wetterbedingungen statt. Die Sonne strahlte vom Himmel, die Temperaturen waren angenehm. Obwohl diesmal mit Christian, Josef und Norbert nur 3 Fahrer kommen konnten, herrschte beste Stimmung. Man kennt sich mittlerweile. Norbert, erstmals dabei, fügte sich bestens ein. Nach der herzlichen Begrüßungum 9 Uhr brach man auf Richtung Hosterwald.

Als ein Blick auf die Göttelborner Höhe möglich war, kam es zum ersten Halt und Klaus Mailänder, der Guide, gab ein paar Hinweise zu Grube und Kraftwerk. Kurz danach ließen die Statio und der mobile Hühnerwagen uns wieder halten. Danach ging es weiter, hinunter nach Wustweiler, anschließend hoch nach Humes. Es zeigte sich, dass die Gruppe konditionell gut war und auch einige Trails mitgenommen werden konnten. An den Windrädern auf dem Schäferberg galt es wieder kurz zu halten, um dann wieder herrliche Trails im Eppelborner Wald, einschließlich der Steinrausche, zu befahren. Die nächste Station war dann der Pumptrack unter der Autobahn, wo man einige Runden drehte, es folgte danach Finkenrech. Zu Fuß schob man die MTB’s durch den einladenden Blumengarten. Dann ging es hinab nach Berschweiler und hoch zur Hundshütt. Ein kurzer Abstecher auf die Spielwiese, das Trainingsrevier des RV Tempos, durfte nicht fehlen.

Nach der Rückkehr um 12.30 Uhr und dem Duschen traf man sich im Sportheim zum gemeinsamen Essen. Hier vergrößerte sich die Gruppe, letztmalige Wanderer stießen hinzu. So saß man noch 2 Stunden gemütlich zusammen. Dass die Hirzweiler MTB’ler im Herbst wieder nach Walschbronn fahren werden, musste nur kurz besprochen werden. Es ist selbstverständlich, dass diese sportliche Partnerschaft weiter gepflegt werden wird.

Auf der Internetseite unserer französischen Partnergemeinde www.walschbronn.fr finden sich Fotos und auch ein Bericht von Christian Klein.

Wieder mit Walschbronner Mountainbiker unterwegs

Zur fünften gemeinsamen Tour mit unseren Walschbronnern MTB-Freunden trafen sich fünf Fahrer des Vereins, wieder unter Führung von Klaus Mailänder, vor einigen Tagen erneut in unserem Partnerschaftsort. Gegen 9 Uhr kamen wir an deren Tennisplatz an. Nach einer wie immer freundlichen Begrüßung – schließlich kennen sich die meisten jetzt schon – und einem ersten Gruppenfoto fuhren wir los.

Der aufsteigende Hochnebel versprach bald gute Sicht. Christian Klein hatte wieder eine sehr schöne Strecke ausgesucht. So ging es gut gelaunt auf den Radweg Richtung Eppenbrunn, um dann bald den Aufstieg Richtung Altschlossfelsen zu nehmen. Oben angekommen erlaubte uns der mittlerweile blaue Himmel eine herrliche Sicht nach Süden über die schon bunten französischen Wälder. Nun fuhren wir hinab zum Fuß des Felsens und dann entlang der 800 m langen Sandsteinmauer. Hier schlug das Herz der Techniker unter den Fahrern doch um einiges höher. Ein Auf und Ab auf teils schmalen Pfaden und auch unter und zwischen den Felsen hindurch erfreute die meisten von uns. Der Eine oder Andere schob doch lieber an schwierigen Stellen. Dennis Michel aus Walschbronn gab uns einige Erklärungen zu den Felsformationen. Weiter ging es nach Frankreich hinein.
Am Polissoir de Haspelschiedt war die nächste Station. Hier handelt es sich erneut um einen, aber doch wesentlich kleineren Felsen, der aber markante Schleifspuren von Menschen der „époche neolitique“ zeigte. Josef Huver erklärte uns, dass hier die Steinhauer im 2. Jahrhundert ihre Werkzeuge schärften.
Wir fuhren am Weiher von Haspelschiedt vorbei, dann durch den Ort selbst und schließlich gelangten wir auf den neuen Radweg, der zurzeit zwischen Bitsch und Pirmasens angelegt wird. Ein Teil der Strecke bis fast Waldhouse ist schon asphaltiert, ein anderer Teil erst geschottert. Im Frühjahr könnte die Eröffnung der Route sein. Nach 33 km und drei Stunden Fahrt kamen wir am Sportplatz in Waldhouse an, wo wir duschen konnten.
Man traf sich wieder in der Auberge de Chateau in Walschbronn. Hier waren inzwischen auch die zwei Wanderinnen Carola Mailänder und Annerose Jost angekommen, die sich um 10 Uhr mit acht Walschbronnern trafen und gemeinsam bis nach Schweix und zurück wanderten. Bei einem wohl schmeckenden Mittagessen gab es wieder viel zu erzählen. Alle genossen die angenehme Atmosphäre, die inzwischen bei diesen Begegnungen herrscht, auch diejenigen, die erstmals dabei waren. Es war schon nach 3 Uhr, als wir nach Hause aufbrachen, ohne nicht zu vergessen uns für das nächste Frühjahr wieder zu verabreden.