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Wandern und Radfahren in Walschbronn

3 Mountainbiker und 6 Wanderer des RV Tempo fuhren am letzten Oktobersonntag nach Walschbronn, um sich dort wieder mit Walschbronner Radfahrern und Wanderern zu treffen und auf gemeinsame Tour zu gehen. Für die Radfahrer ist es die 13. gemeinsame Ausfahrt.
Auf Seiten unserer Partnergemeinde waren es diesmal 11 Personen. Nach dem obligatorischen Startfoto ging es durch ein herrliches Tal über den Radweg nach Eppenbrunn. Von dort fuhr man in großem Bogen immer leicht ansteigend vorbei am tollen Aussichtspunkt „Eulenfels“ zur Wanderhütte „Hohe List“ des Pfälzerwaldvereins. Nach kurzer Rast Steuerte man dann bergabwärts wieder nach Eppenbrunn. Immer wieder  konnte man sich an den herbstlichen Farben des Pfälzer Waldes erfreuen. Pünktlich um 12 Uhr kamen wir nach 35 km wieder am Startpunkt an. Wir Hirzweiler konnten dann die Duschen am Sportplatz nutzen

Während die Radler um 9 Uhr schon losgefahren waren, starteten die insgesamt 9 Wanderer eine Stunde später. Ihre Tour verlief zunächst über den Radweg Richtung Bitsch, um dann bald bergaufwärts zu führen. Auf der Höhe konnte man das Vieh von Bürgermeister Christian Schwalbach beobachten und auch einen Blick auf das ruhige Walschbronn werfen. Nach 8km kam man wieder am Sportplatz an.

Zusammen fuhr man nun nach Bitsch in das Restaurant am Golfplatz, das von Patrick Schwalbach , dem Bruder von Christian, schon seit 30 Jahren geführt wird. Hier saßen wir noch 3 Stunden zusammen und genossen das leckere Essen in herrlichem Ambiente. Wie immer gab es in der großen Runde viel erzählen. Dann musste man sich doch verabschieden, wohlwissend, dass man sich im Frühjahr in Hirzweiler wiedersehen wird, zum gemeinsamen Biken und Wandern beim RV Tempo, der jetzt schon über viele Jahre diese Partnerschaft mit Walschbronn auf Vereinsebne intensiv pflegt.

Wieder mit den Walschbronner Mountain-Biker unterwegs

Sie kamen wieder pünktlich um 9 Uhr und dann gleich mit 9 Fahrern. Und da auch von Seiten des RV Tempo ebenso viele Fahrer erschienen, konnten wir mit 18 Personen auf Tour gehen, ein neuer Rekord. Dabei sah es anfangs auf unserer Seite gar nicht so gut aus. Viele, die sonst immer dabei waren, feuerten Kim Ames in Albstadt an oder waren anderweitig unterwegs. So fügte es sich, dass 6 neue Gesichter erstmals mitfuhren. Die Walschbronner ihrerseits kamen mit vielen Fahrern des neu gegründeten Radfahrvereins Cycloteam  von Dorst, einem kleinen Nachbarort unserer Partnergemeinde samt ihrer 1. Vorsitzenden. Diese wollten sich unser Trainingsgelände am Radheisje und auch im Wald unbedingt anschauen. So waren diese Orte auch die ersten beiden Ziele nach der Abfahrt. Natürlich probierten sie auch Einiges aus. Es ging dann weiter über die Rheinstraße und Alsweiler hoch zum Wareswald. Immer, wenn sich Gelegenheit ergab, fuhren die meisten dann, angeführt von Peter Schmidt und Peter Wendel, über ausgewählte schöne Trails, während Klaus Mailänder mit dem Rest mehr normale Wege nahm. Im Wareswald erläuterte Klaus die dortige Ausgrabungsstätte, die vom Leben der Menschen an dieser bedeutenden Kreuzung zweier Römerstraßen zeugt. Auf dem Rückweg machte man noch kurz Station am Hofladen des Faulenberger Hofes.
Immer wieder gab es unterwegs Gelegenheit, sich mit den Franzosen zu unterhalten. Vor allem sind beide Seiten daran interessiert, dass zunächst in Hirzweiler eine gemeinsame Trainingsstunde der Jugendlichen beider Vereine stattfinden könnte, ein weiteres Zeichen sehr guter Partnerschaft zwischen den beiden Orten, vor allem zwischen den Vereinen.
Nach der Rückkehr an die Halle, nach etwa 3 Stunden Fahrt und 33 km, zeigten sich alle sehr zufrieden mit der Tour. Die 3 jungen Fahrer erhielten ein Sonderlob von Klaus. Während die meisten Franzosen wieder nach Hause fahren mussten, konnten Christian Klein und Raimond Nominé in der Halle noch duschen und trafen sich im Sportheim dann mit den Unsrigen zum gemütlichen Essen. Wie immer gab es noch viel zu erzählen.

Friedhöfe als Ziel der 7. gemeinsamen Tour mit Walschbronner Mountainbiker

Es waren schon ungewöhnliche Ziele, die diesmal zusammen mit den Mountainbikern aus Walschbronn angesteuert wurden. Josef Huver diente erneut als sachkundiger Führer, während Christian Klein wie immer die Strecke aussuchte. Es regnete zwar nicht, doch die Temperaturen zwangen Hans Jost, Jürgen Jung, Rudi Blaß, Franz-Peter und Klaus Mailänder die Winterkleidung anzuziehen. Um 9 Uhr in der Früh traf man sich mit Christian, Josef, Raimond, Dennis und der Tochter von Bürgermeister Schwalbach in Waldouse.

Nach einer kleinen Einführungsrunde über den neuen Radweg Walschbronn-Bitsch kurbelte man über einen längeren Anstieg hoch, der endlich die ersehnte Körperwärme brachte. Ziel war ein alter Friedhof auf dem Gendersberg, wo vor ca. 300 Jahren die Anabptisten, eine protestantische Splittergruppe, beerdigt wurden. Sie waren in der damals überwiegend katholischen Gegend nicht geduldet und lebten als kleine Gruppe auf einem größeren Gehöft, dem Chateau de Gendersberg (18. Jhd.), wo sie auch eine Grabstätte fanden.

Die Strecke führte uns weiter, vorbei an der Maginotlinie, von der noch Sperren zu erkennen sind. Ein weiterer Höhepunkt erwartete uns in Schorbach bei Bitsch. In diesem Ort wurde im 12. Jahrhundert auf einem Hügel im Ort eine Kirche im romanischen Baustil errichtet. Wie in der Gegend üblich legte man direkt um das Gotteshaus einen Friedhof an, dessen Fläche aber begrenzt war. So nahm man nach 30 Jahren Liegezeit die Knochen aus den Gräbern heraus und legte sie in ein Beinhaus, das auch in romanischer Bauweise gegenüber der Kirche errichtet wurde. Mehrere tausend Knochenteile liegen aufeinander geschichtet in dieser Ossuaire.

Wir fuhren hinab auf den neuen Radweg und folgten ihm zurück nach Waldouse. Dieser asphaltierte Radweg verbindet seit Sommer die Städte Bitsch und Pirmasens (30 km) und führt durch das an dieser Stelle wunderbare Hornbachtal. In Waldouse besichtigte man eine von einem Pilger des Ortes in einer kleinen Sandsteinhöhle angelegte Gedenkstätte für Jakobspilger, hier führt der Pilgerweg Speyer-Hornbach vorbei.

Zur gleichen Zeit waren Norbert und Gertrud Licht, Erwin und Monika Schütz sowie Carola Mailänder mit 5 Walschbronner zu Fuß unterwegs über die Höhen um Walschbronn, um die abwechslungsreiche Gegend zu erkunden. Alle trafen sich dann auf dem Herbstfest vom Verein CNLS im Saal am Sportplatz zum gemeinsamen Mittagessen. Eine wohlschmeckende Schweinshaxe, passender Wein und anregende Gespräche beendeten dann diese erneut gelungene und harmonische Begegnung. Im Mai nächsten Jahres wird wieder eine gemeinsame Tour in Hirzweiler sein. Alte sehenswerte Friedhöfe hat Hirzweiler zwar nicht zu bieten, doch die Stadt Ottweiler sollte ein lohnendes Ziel sein.

Fotos und ein weiterer Bericht sind auch auf der Internetseite von Walschbronn zu finden: www.walschbronn.fr

Wieder mit Walschbronner Mountainbiker unterwegs

Die 6. gemeinsame Tour mit den Walschbronner Bikern fand wieder unter perfekten Wetterbedingungen statt. Die Sonne strahlte vom Himmel, die Temperaturen waren angenehm. Obwohl diesmal mit Christian, Josef und Norbert nur 3 Fahrer kommen konnten, herrschte beste Stimmung. Man kennt sich mittlerweile. Norbert, erstmals dabei, fügte sich bestens ein. Nach der herzlichen Begrüßungum 9 Uhr brach man auf Richtung Hosterwald.

Als ein Blick auf die Göttelborner Höhe möglich war, kam es zum ersten Halt und Klaus Mailänder, der Guide, gab ein paar Hinweise zu Grube und Kraftwerk. Kurz danach ließen die Statio und der mobile Hühnerwagen uns wieder halten. Danach ging es weiter, hinunter nach Wustweiler, anschließend hoch nach Humes. Es zeigte sich, dass die Gruppe konditionell gut war und auch einige Trails mitgenommen werden konnten. An den Windrädern auf dem Schäferberg galt es wieder kurz zu halten, um dann wieder herrliche Trails im Eppelborner Wald, einschließlich der Steinrausche, zu befahren. Die nächste Station war dann der Pumptrack unter der Autobahn, wo man einige Runden drehte, es folgte danach Finkenrech. Zu Fuß schob man die MTB’s durch den einladenden Blumengarten. Dann ging es hinab nach Berschweiler und hoch zur Hundshütt. Ein kurzer Abstecher auf die Spielwiese, das Trainingsrevier des RV Tempos, durfte nicht fehlen.

Nach der Rückkehr um 12.30 Uhr und dem Duschen traf man sich im Sportheim zum gemeinsamen Essen. Hier vergrößerte sich die Gruppe, letztmalige Wanderer stießen hinzu. So saß man noch 2 Stunden gemütlich zusammen. Dass die Hirzweiler MTB’ler im Herbst wieder nach Walschbronn fahren werden, musste nur kurz besprochen werden. Es ist selbstverständlich, dass diese sportliche Partnerschaft weiter gepflegt werden wird.

Auf der Internetseite unserer französischen Partnergemeinde www.walschbronn.fr finden sich Fotos und auch ein Bericht von Christian Klein.

Wieder mit Walschbronner Mountainbiker unterwegs

Zur fünften gemeinsamen Tour mit unseren Walschbronnern MTB-Freunden trafen sich fünf Fahrer des Vereins, wieder unter Führung von Klaus Mailänder, vor einigen Tagen erneut in unserem Partnerschaftsort. Gegen 9 Uhr kamen wir an deren Tennisplatz an. Nach einer wie immer freundlichen Begrüßung – schließlich kennen sich die meisten jetzt schon – und einem ersten Gruppenfoto fuhren wir los.

Der aufsteigende Hochnebel versprach bald gute Sicht. Christian Klein hatte wieder eine sehr schöne Strecke ausgesucht. So ging es gut gelaunt auf den Radweg Richtung Eppenbrunn, um dann bald den Aufstieg Richtung Altschlossfelsen zu nehmen. Oben angekommen erlaubte uns der mittlerweile blaue Himmel eine herrliche Sicht nach Süden über die schon bunten französischen Wälder. Nun fuhren wir hinab zum Fuß des Felsens und dann entlang der 800 m langen Sandsteinmauer. Hier schlug das Herz der Techniker unter den Fahrern doch um einiges höher. Ein Auf und Ab auf teils schmalen Pfaden und auch unter und zwischen den Felsen hindurch erfreute die meisten von uns. Der Eine oder Andere schob doch lieber an schwierigen Stellen. Dennis Michel aus Walschbronn gab uns einige Erklärungen zu den Felsformationen. Weiter ging es nach Frankreich hinein.
Am Polissoir de Haspelschiedt war die nächste Station. Hier handelt es sich erneut um einen, aber doch wesentlich kleineren Felsen, der aber markante Schleifspuren von Menschen der „époche neolitique“ zeigte. Josef Huver erklärte uns, dass hier die Steinhauer im 2. Jahrhundert ihre Werkzeuge schärften.
Wir fuhren am Weiher von Haspelschiedt vorbei, dann durch den Ort selbst und schließlich gelangten wir auf den neuen Radweg, der zurzeit zwischen Bitsch und Pirmasens angelegt wird. Ein Teil der Strecke bis fast Waldhouse ist schon asphaltiert, ein anderer Teil erst geschottert. Im Frühjahr könnte die Eröffnung der Route sein. Nach 33 km und drei Stunden Fahrt kamen wir am Sportplatz in Waldhouse an, wo wir duschen konnten.
Man traf sich wieder in der Auberge de Chateau in Walschbronn. Hier waren inzwischen auch die zwei Wanderinnen Carola Mailänder und Annerose Jost angekommen, die sich um 10 Uhr mit acht Walschbronnern trafen und gemeinsam bis nach Schweix und zurück wanderten. Bei einem wohl schmeckenden Mittagessen gab es wieder viel zu erzählen. Alle genossen die angenehme Atmosphäre, die inzwischen bei diesen Begegnungen herrscht, auch diejenigen, die erstmals dabei waren. Es war schon nach 3 Uhr, als wir nach Hause aufbrachen, ohne nicht zu vergessen uns für das nächste Frühjahr wieder zu verabreden.