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28 Stunden rund um die Dolomiten

Vier Mitglieder unseres RV Tempo, die seit 2002 jedes Jahr eine einwöchige Radtour im Sommer unternehmen, ergänzt durch zwei Gäste, hatten diesmal eine besondere Tour in Angriff genommen. Es ging nach Südtirol, mit dem Ziel, auf verschiedenen Radwegen die Dolomiten zu umrunden. Ausgangspunkt und Ziel der Tour war Meransen, ca. 1300 m hoch über dem Pustertal gelegen, wohin der Verein schon eine langjährige Verbindung pflegt. Die Anreise erfolgte am 21.6.2015 zum Hotel Holzerhof.

Am nächsten Morgen war Start zur ersten Etappe durchs Eisacktal über Brixen, Klausen nach Bozen, der Landeshauptstadt von Südtirol, und dann weiter der Etsch entlang bis nach Auer, Zielort des ersten Tages, ca. 45 km nördlich von Trient gelegen. Weiter ging es dann am nächsten Tag über Trient, der südlichsten Stadt der Tour, wo man auf dem herrlichen Domplatz eine Mittagspause einlegte, dann weiter zum hoch gelegenen Lago di Caldonazzo, der ersten größeren Herausforderung an die sechs Fahrer, zumal man auch die Reiseutensilien von ca. 12 kg auf Gepäckträgern bei sich hatte.
Kurz vor Ende dieser Etappe entlud sich ein heftiges Sommergewitter, das man aus einer Gaststätte am See beobachten konnte, aber keinen Einfluss auf die weitere Tour hatte. Der dritte Tag der Rundfahrt führte durchs Valsuganatal über einen nicht allzu schwierigen Pass zwischen Primalono und Fastro, an alten Festungsanlagen aus dem 1. Weltkrieg vorbei, verbunden mit wunderschönen Ausblicken ins Tal. Durch das Tal führte der Weg weiter nach Feltre, einer kleinen Stadt an der einstigen „Via Claudia Augusta“, einer wichtigen Römerstraße von Aquileia nach Augsburg. Von dort gelangte man bis zum Tagesziel Belluno, der kleinen Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Der vierte Tourtag war die schwerste Etappe. Sie führte durch das Tal der Piave. Eine geplante Zugfahrt von Longarone nach Pieve de Cadore war wegen Gleisbauarbeiten nicht möglich, somit musste man die Passstraße mit dem Rad überwinden, einen Höhenunterschied von mehr als 600 Metern. Jedoch entschädigte das Panorama auf dem 880 m hoch gelegenen Pieve de Cadore für die erlittenen Strapazen.
Die vorletzte Etappe verlief über die ehemalige Bahntrasse der Dolomitenbahn, die bereits 1964 sillgelegt wurde, mitten durch die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten, vorbei an der altehrwürdigen Skisprunganlage der italienischen Winterspiel-Stadt Cortina d’Ampezzo (1956). Die beeindruckenden Bergriesen der Dolomiten, u.a. ein grandioser Blick auf die „Drei Zinnen“ begleiteten die Radler bis nach Toblach im Pustertal, wo man sich wieder auf Südtiroler Gebiet befand.
Von dort führte die letzte Etappe auf dem Pustertal-Radweg über Bruneck bis zur Talstation der Gitschberg-Jochtal-Kabinenbahn in Mühlbach. Die beiden jüngsten Tourteilnehmer nahmen dann noch die Herausforderung wahr, den sehr schweren 8-km-Anstieg hoch nach Meransen, bei Temperaturen weit über 30 °C, zu bezwingen. Das Ende der Etappe war wieder das sehr schöne Hotel Holzerhof, wo man auf der Terasse einen nochmals beindruckenden Blick auf die Bergwelt der Dolomiten genoss.

Es war eine insgesamt anstrengende Tour über 450 km, mit einer mittleren Geschwindigkeit von 17,3 km/h, rund 4000 Höhenmeter wurden überwunden und 28 Stunden saß man im Sattel.

Wieder mit Walschbronner Mountainbiker unterwegs

Die 6. gemeinsame Tour mit den Walschbronner Bikern fand wieder unter perfekten Wetterbedingungen statt. Die Sonne strahlte vom Himmel, die Temperaturen waren angenehm. Obwohl diesmal mit Christian, Josef und Norbert nur 3 Fahrer kommen konnten, herrschte beste Stimmung. Man kennt sich mittlerweile. Norbert, erstmals dabei, fügte sich bestens ein. Nach der herzlichen Begrüßungum 9 Uhr brach man auf Richtung Hosterwald.

Als ein Blick auf die Göttelborner Höhe möglich war, kam es zum ersten Halt und Klaus Mailänder, der Guide, gab ein paar Hinweise zu Grube und Kraftwerk. Kurz danach ließen die Statio und der mobile Hühnerwagen uns wieder halten. Danach ging es weiter, hinunter nach Wustweiler, anschließend hoch nach Humes. Es zeigte sich, dass die Gruppe konditionell gut war und auch einige Trails mitgenommen werden konnten. An den Windrädern auf dem Schäferberg galt es wieder kurz zu halten, um dann wieder herrliche Trails im Eppelborner Wald, einschließlich der Steinrausche, zu befahren. Die nächste Station war dann der Pumptrack unter der Autobahn, wo man einige Runden drehte, es folgte danach Finkenrech. Zu Fuß schob man die MTB’s durch den einladenden Blumengarten. Dann ging es hinab nach Berschweiler und hoch zur Hundshütt. Ein kurzer Abstecher auf die Spielwiese, das Trainingsrevier des RV Tempos, durfte nicht fehlen.

Nach der Rückkehr um 12.30 Uhr und dem Duschen traf man sich im Sportheim zum gemeinsamen Essen. Hier vergrößerte sich die Gruppe, letztmalige Wanderer stießen hinzu. So saß man noch 2 Stunden gemütlich zusammen. Dass die Hirzweiler MTB’ler im Herbst wieder nach Walschbronn fahren werden, musste nur kurz besprochen werden. Es ist selbstverständlich, dass diese sportliche Partnerschaft weiter gepflegt werden wird.

Auf der Internetseite unserer französischen Partnergemeinde www.walschbronn.fr finden sich Fotos und auch ein Bericht von Christian Klein.

Ereignisreiches Wochendende für den RV Tempo Hirzweiler

Hinter den Radsportfreunden des RV Tempo Hirzweiler liegt ein ereignisreiches Wochenende.

So waren unsere Fahrer in lokalen bis hin zu internationalen Rennen in Bekond, Weselberg, Bann sowie Heubach vertreten. Zudem veranstalteten wir am Sonntag unsere “Ochsentour” CTF.

Am Samstag starteten Jan Jürdens, Benjamin Schwan und Richie Jenkins in Bekond beim Finallauf des Eifel-Mosel-Cup 2015. Jan Jürdens verfehlte das Podest mit einem 4. Platz in der U13-Kategorie nur knapp. Richard Jenkins und Benjamin Schwan traten im darauffolgenden Hauptrennen an. Richard konnte sich nach einem umkämpften Rennen den 17. Platz in der Senioren 1-Klasse (91. Gesamt) sichern. Benjamin fuhr ein konstantes Rennen und erkämpfte sich den 6. Platz in der Elite-Klasse (13. Gesamt).

Emma und Markus Eydt hingegen waren am Wochenende auf dem Rennrad unterwegs: Samstags konnte Emma in Weselberg bei der Landesverbandsmeisterschaft im Einzelzeitfahren den Titel gewinnen. Markus, dem diese Disziplin nicht so liegt, verpasst knapp das Podest und wurde 4. Am Sonntag dann starteten die beiden bei der Landesverbandsmeisterschaft im Straßenrennen in Bann. Auch hier konnte Emma den Titel gewinnen. Markus hatte wieder Pech und wurde von einem anderen Fahrer zu Fall gebracht. Er erreichte das Ziel als 15ter.

Internationaler ging es beim Bike the Rock Festival in Heubach zu. Dort starteten Kim Ames, Marco Faßbender und Dominik Beck für den RV Tempo Hirzweiler. Kim konnte im Rennen der Juniorinnen viele internationale Fahrerinnen hinter sich lassen und belegte einen starken 48. Platz. Marco und Dominik starteten im Rennen der U23 und konnten sich in dem stark umkämpften Feld, auf schwieriger Strecke die Plätze 51 und 63 erkämpfen.

Doch auch abseits der Rennstrecke war für Action gesorgt: der RV Tempo Hirzweiler veranstaltete seine jährliche CTF. Die CTF hatte Strecken von 22 – 55 km Länge im Angebot, die trotz des schlechten Wetters von über 100 Startern unter die Stollen genommen wurden. Die CTF diente dabei zum ersten Test des neuen „Scan & Bike“-Systems, welches bereits sehr gut von den Teilnehmern angenommen wurde.

Auch an dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle Helfer und Fahrer, die am Sonntag zu uns gekommen sind!

CTF 2015 – Einführung des Scan & Bike-Systems

Unsere diesjährige CTF findet am 03. Mai 2015 statt. Hierzu möchten wir euch herzlich einladen.
Start- und Zielort ist wieder die Dorfwaldhalle in Hirzweiler.
Es werden wie gewohnt drei Strecken (22 km, 35 km und 60 km) für alle Leistungsniveaus angeboten.
Gestartet werden kann zwischen 08.00 und 10.00 Uhr.

Als Neuerung in diesem Jahr werden an der Verpflegungsstation Rheinstraße neben den üblichen Kuchen, Müsliriegel und Obst auch selbstgemachte Brote mit Honig aus der Region und Hirztaler Käse angeboten.

Eine weitere Neuerung in diesem Jahr betrifft das Anmeldeverfahren: der SRB führt zusammen mit den Vereinen ein System zur digitalen Anmeldung zu RTF- bzw. CTF-Veranstaltungen ein.
Grundlage ist „Scan & Bike“, ein Excel-Programm, welches von Fahrern aus der nordrhein-westfälischen Breitensportszene entwickelt wurde. Der Vorteil des Systems besteht darin, dass die Anmeldung vereinfacht und Wartezeiten verkürzt werden. Für die Sportler entstehen dadurch keine Mehrkosten, da das System den ausrichtenden Vereinen kostenlos vom SRB zur Verfügung gestellt wird.

Auch aus datenschutzrechtlicher Sicht besteht keinerlei Risiko, da die persönlichen Daten der Teilnehmer nicht in einer Online-Datenbank gespeichert werden.

Eine erfolgreiche Einführung des Systems hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie das System von den Startern angenommen wird.

Wie funktioniert Scan & Bike?

Scan & Bike benutzt einen persönlichen QR-Code, den die Teilnehmer sich vor der ersten Veranstaltung bequem zu Hause auf der Website www.scan.bike selbst ausdrucken können.
Bei der Veranstaltung wird der ausgedruckte QR-Code gescannt und die Starter erhalten einen persönlichen Startschein. Währenddessen entrichtet der Teilnehmer die Startgebühr und kann dann sofort losfahren. Nach der Tour ist auch die Rückmeldung mit Scan & Bike in Sekundenschnelle erledigt.
Die auf www.scan.bike eingegebenen persönlichen Daten werden dabei ebenfalls nicht gespeichert. Der QR-Code gilt für die ganze Saison und kann im Bedarfsfall jederzeit neu generiert werden.
Also: QR-Code erstellen, ausdrucken, mitbringen und lästige Wartezeit vermeiden!

Wir sehen uns am 03. Mai in Hirzweiler.