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Saisoneröffnung am Flowtrail

Wir freuen uns endlich bekanntgeben zu können, dass der Flowtrail Ottweiler / Saar – eines der innovativsten Projekte der letzten Jahre im Saarland – von nun an ein Teil des RV Tempo Hirzweiler sein wird.
Mit den vielfältigen Möglichkeiten am Betzenhübel können wir unsere Nachwuchsarbeit, sowie unser Tourenangebot weiter verbreitern und ausbauen.
Viel wichtiger jedoch: alle versicherungstechnischen Hürden wurden diese Woche gemeistert, so dass am Samstag, dem 13.5., offiziell der Startschuss für die Saison am Flowtrail Ottweiler / Saar gegeben werden kann!

CTF Saisoneröffnung in Hirzweiler

Unsere diesjährige CTF stellt gleichzeitig die Saisoneröffnung für viele weitere saarländische CTFs dar.

Am kommenden Sonntag, den 23. April 2017, darf zwischen 8:00 und 10:00 Uhr an unserem Vereinsheim gestartet werden.

Hierzu möchten wir alle Radfahrer und Interessierte herzlich einladen.
Start- und Zielort ist am Vereinsheim des RV Tempo Hirzweiler (Straße “Am Zimmerplatz”, dann der Beschilderung folgen).
Es werden drei Strecken (22 km, 35 km und 60 km) für alle Leistungsniveaus angeboten.

Aufgrund des guten Zuspruchs aus dem letzten Jahr, möchten wir euch auch dieses Jahr wieder kulinarische Besonderheiten an der Verpflegungsstelle “Rheinstraße” anbieten.

Ebenso wird das durch den SRB eingeführte “Scan & Bike”-System wieder bei unserer CTF eingesetzt werden.

Weitere Infos zum “Scan & Bike”-System gibts unter www.rv-tempo-hirzweiler.de oder direkt auf www.scan.bike

Wir sehen uns am 23. April zur CTF-Saisoneröffnung in Hirzweiler!

Vereinswochenende in den Vogesen

Am vergangenen Wochenende haben wir uns eine Hütte in Le Hohwald gemietet um dort gemeinsam das Wochenende zu verbringen.

Im Angebot gab es mehrere MTB-Touren sowie Wandertouren, aber natürlich konnte man auch auf eigene Faust die Gegend erkunden.

Das Wochenende wurde sehr gut angenommen und wir hatten viel Spaß zusammen. Auch wenn das Wetter hätte etwas besser sein können, so wurde eine Wiederholung bereits vor Abreise am Sonntag schon mehrfach gewünscht.

An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an Sabine, Martina und Franz-Peter für die Organisation des Wochenendes und an unsere Köche, Karl-Heinz und Christian, die uns in den drei Tagen wirklich sehr gut bekocht haben!

Friedhöfe als Ziel der 7. gemeinsamen Tour mit Walschbronner Mountainbiker

Es waren schon ungewöhnliche Ziele, die diesmal zusammen mit den Mountainbikern aus Walschbronn angesteuert wurden. Josef Huver diente erneut als sachkundiger Führer, während Christian Klein wie immer die Strecke aussuchte. Es regnete zwar nicht, doch die Temperaturen zwangen Hans Jost, Jürgen Jung, Rudi Blaß, Franz-Peter und Klaus Mailänder die Winterkleidung anzuziehen. Um 9 Uhr in der Früh traf man sich mit Christian, Josef, Raimond, Dennis und der Tochter von Bürgermeister Schwalbach in Waldouse.

Nach einer kleinen Einführungsrunde über den neuen Radweg Walschbronn-Bitsch kurbelte man über einen längeren Anstieg hoch, der endlich die ersehnte Körperwärme brachte. Ziel war ein alter Friedhof auf dem Gendersberg, wo vor ca. 300 Jahren die Anabptisten, eine protestantische Splittergruppe, beerdigt wurden. Sie waren in der damals überwiegend katholischen Gegend nicht geduldet und lebten als kleine Gruppe auf einem größeren Gehöft, dem Chateau de Gendersberg (18. Jhd.), wo sie auch eine Grabstätte fanden.

Die Strecke führte uns weiter, vorbei an der Maginotlinie, von der noch Sperren zu erkennen sind. Ein weiterer Höhepunkt erwartete uns in Schorbach bei Bitsch. In diesem Ort wurde im 12. Jahrhundert auf einem Hügel im Ort eine Kirche im romanischen Baustil errichtet. Wie in der Gegend üblich legte man direkt um das Gotteshaus einen Friedhof an, dessen Fläche aber begrenzt war. So nahm man nach 30 Jahren Liegezeit die Knochen aus den Gräbern heraus und legte sie in ein Beinhaus, das auch in romanischer Bauweise gegenüber der Kirche errichtet wurde. Mehrere tausend Knochenteile liegen aufeinander geschichtet in dieser Ossuaire.

Wir fuhren hinab auf den neuen Radweg und folgten ihm zurück nach Waldouse. Dieser asphaltierte Radweg verbindet seit Sommer die Städte Bitsch und Pirmasens (30 km) und führt durch das an dieser Stelle wunderbare Hornbachtal. In Waldouse besichtigte man eine von einem Pilger des Ortes in einer kleinen Sandsteinhöhle angelegte Gedenkstätte für Jakobspilger, hier führt der Pilgerweg Speyer-Hornbach vorbei.

Zur gleichen Zeit waren Norbert und Gertrud Licht, Erwin und Monika Schütz sowie Carola Mailänder mit 5 Walschbronner zu Fuß unterwegs über die Höhen um Walschbronn, um die abwechslungsreiche Gegend zu erkunden. Alle trafen sich dann auf dem Herbstfest vom Verein CNLS im Saal am Sportplatz zum gemeinsamen Mittagessen. Eine wohlschmeckende Schweinshaxe, passender Wein und anregende Gespräche beendeten dann diese erneut gelungene und harmonische Begegnung. Im Mai nächsten Jahres wird wieder eine gemeinsame Tour in Hirzweiler sein. Alte sehenswerte Friedhöfe hat Hirzweiler zwar nicht zu bieten, doch die Stadt Ottweiler sollte ein lohnendes Ziel sein.

Fotos und ein weiterer Bericht sind auch auf der Internetseite von Walschbronn zu finden: www.walschbronn.fr

28 Stunden rund um die Dolomiten

Vier Mitglieder unseres RV Tempo, die seit 2002 jedes Jahr eine einwöchige Radtour im Sommer unternehmen, ergänzt durch zwei Gäste, hatten diesmal eine besondere Tour in Angriff genommen. Es ging nach Südtirol, mit dem Ziel, auf verschiedenen Radwegen die Dolomiten zu umrunden. Ausgangspunkt und Ziel der Tour war Meransen, ca. 1300 m hoch über dem Pustertal gelegen, wohin der Verein schon eine langjährige Verbindung pflegt. Die Anreise erfolgte am 21.6.2015 zum Hotel Holzerhof.

Am nächsten Morgen war Start zur ersten Etappe durchs Eisacktal über Brixen, Klausen nach Bozen, der Landeshauptstadt von Südtirol, und dann weiter der Etsch entlang bis nach Auer, Zielort des ersten Tages, ca. 45 km nördlich von Trient gelegen. Weiter ging es dann am nächsten Tag über Trient, der südlichsten Stadt der Tour, wo man auf dem herrlichen Domplatz eine Mittagspause einlegte, dann weiter zum hoch gelegenen Lago di Caldonazzo, der ersten größeren Herausforderung an die sechs Fahrer, zumal man auch die Reiseutensilien von ca. 12 kg auf Gepäckträgern bei sich hatte.
Kurz vor Ende dieser Etappe entlud sich ein heftiges Sommergewitter, das man aus einer Gaststätte am See beobachten konnte, aber keinen Einfluss auf die weitere Tour hatte. Der dritte Tag der Rundfahrt führte durchs Valsuganatal über einen nicht allzu schwierigen Pass zwischen Primalono und Fastro, an alten Festungsanlagen aus dem 1. Weltkrieg vorbei, verbunden mit wunderschönen Ausblicken ins Tal. Durch das Tal führte der Weg weiter nach Feltre, einer kleinen Stadt an der einstigen „Via Claudia Augusta“, einer wichtigen Römerstraße von Aquileia nach Augsburg. Von dort gelangte man bis zum Tagesziel Belluno, der kleinen Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Der vierte Tourtag war die schwerste Etappe. Sie führte durch das Tal der Piave. Eine geplante Zugfahrt von Longarone nach Pieve de Cadore war wegen Gleisbauarbeiten nicht möglich, somit musste man die Passstraße mit dem Rad überwinden, einen Höhenunterschied von mehr als 600 Metern. Jedoch entschädigte das Panorama auf dem 880 m hoch gelegenen Pieve de Cadore für die erlittenen Strapazen.
Die vorletzte Etappe verlief über die ehemalige Bahntrasse der Dolomitenbahn, die bereits 1964 sillgelegt wurde, mitten durch die einzigartige Gebirgslandschaft der Dolomiten, vorbei an der altehrwürdigen Skisprunganlage der italienischen Winterspiel-Stadt Cortina d’Ampezzo (1956). Die beeindruckenden Bergriesen der Dolomiten, u.a. ein grandioser Blick auf die „Drei Zinnen“ begleiteten die Radler bis nach Toblach im Pustertal, wo man sich wieder auf Südtiroler Gebiet befand.
Von dort führte die letzte Etappe auf dem Pustertal-Radweg über Bruneck bis zur Talstation der Gitschberg-Jochtal-Kabinenbahn in Mühlbach. Die beiden jüngsten Tourteilnehmer nahmen dann noch die Herausforderung wahr, den sehr schweren 8-km-Anstieg hoch nach Meransen, bei Temperaturen weit über 30 °C, zu bezwingen. Das Ende der Etappe war wieder das sehr schöne Hotel Holzerhof, wo man auf der Terasse einen nochmals beindruckenden Blick auf die Bergwelt der Dolomiten genoss.

Es war eine insgesamt anstrengende Tour über 450 km, mit einer mittleren Geschwindigkeit von 17,3 km/h, rund 4000 Höhenmeter wurden überwunden und 28 Stunden saß man im Sattel.