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Mattis Schaefer siegt auf der Halde in Riegelsberg

[ →Bilder vom Haldenrennen Riegelsberg ]

Ein heißes Rennen war es am letzten Samstag in Riegelsberg. Bereits um 10:00 Uhr wurde der Kurzmarathon für die U17 bis Sen4 gestartet. Hier war bei den Frauen Kim Ames am Start. Kim kam nach 1.29:27 Stunden als erste Frau über die Ziellinie. Eine weitere  Bikerin vom RV Tempo folgte ihr aufs Podest, Runa van Sterkenburg, sie belegte den 3. Platz. Bei den Männern gab es folgende Ergebnisse: Philip Meiser wurde 2. und Peter Schmidt 7. in der Männer-Hauptklasse, Frank Karrenbauer verpasste das Podium bei den Sen2  und wurde 4., Franz-Peter Mailänder erreichte einen 6. Platz bei den Sen3.

Im gleichen Rennen mussten unsere U17 Fahrer ran. Diesmal hatte Silas das Nachsehen gegenüber seinem Freund Tobi, er wurde 2., gefolgt von Jos van Sterkenburg auf Platz 3.

Oben: von links Marco, Franz-Peter, Peter. Unten: links Jana, rechts Leonard hinten, Noah vorn

Danach wurden die Geschicklichkeitsparcours der Kinder von U9 bis U15 ausgetragen. Es gab 2 technisch schwierige Parcours, die gefahren werden mussten. Keiner durfte den Parcours vorher befahren, lediglich abgehen. Leider klappte der 1. Parcours bei Luca Günther nicht, das konnte er im 2. Parcours, den er fehlerfrei fuhr, nicht mehr Wett machen. Er wurde 5. hinter Anouk Groß, die hier eine gute Vorstellung zeigte und sich somit einen Startplatz in der ersten Reihe sicherte. Sie war beim Parcours das beste Mädchen.

Im Rennen der U9 gab Mattis Schaefer alles. Er kämpfte sich immer weiter nach vorne und überquerte als 1. die Ziellinie. Seine Freunde Noah Karrenbauer und Leonard Keßler fuhren ebenfalls ein gutes Rennen, Noah wurde 6. und Leonard direkt dahinter auf Platz7.

Im stärksten Fahrerfeld, der U11, waren Marek Schaefer und Marcelino Günther unterwegs. Marek belegte Rang 12 und Marcelino den 21. Platz.

Links: der strahlende Sieger Mattis Schäfer. Rechts oben Jana Kipping als zweite, unten Anouk Groß als dritte, Emilie Schnur als vierte.

In der U13 traten gleich 4 Biker vom RV Tempo an. Anouk Groß  konnte nicht wie erwartet den Vorteil aus der 1. Reihe zu starten, ausnutzen,  sie hatte noch einen kleinen Sturz, konnte jedoch weiter. Aber nach 2,5 Runden musste sie die Konkurrenz überholen lassen. Sie blieb zwar dran, konnte aber nicht mehr vorbei, also Platz 3 für Anouk. Ein sehr starkes Rennen fuhr Emilie Schnur. Aus der 3. Reihe startend kam sie fast noch an Anouk ran. Ein toller 4. Platz für Emilie. Leider stürzte Nele Jochum so schwer, dass sie das Rennen nicht zu Ende fahren konnte. Luca Günther war ebenfalls gut unterwegs, er belegte den 6. Platz. Die nächsten Rennen der U13 Mädels werden sicher sehr spannend, da hier die Leistungsunterschiede immer kleiner werden.

Das ist in der U15 leider nicht so. Für Jana Kipping ist es immer das Gleiche. An die stärkere Jana kommt sie zur Zeit nicht ran und die anderen Konkurrentinnen schafft sie locker. Für Jana wurde es wie erwartet der 2. Platz. Den GP absolvierte sie ebenfalls souverän. Aber auch Laurin Leidinger fuhr diesmal ein starkes Rennen. Er verpasste das Podest leider knapp und belegte den 4. Platz.

RV Tempo Fahrer stark beim 10. Sebamed Bike Day in Boppard

Sechs Fahrer machten sich auf zum 10. Sebamed Bike Day nach Boppard. Auf der langen Strecke mit 80km mit 1900 hm war Manuel Spohn unterwegs. Nach 3:41Stunden erreichte er in seiner AK den Platz17.

Peter van Sterkenburg und Tochter Runa fuhren auf der 45km mit 1100 hm. Dabei hielt sich Runa zunächst etwas zurück, mit dem Plan, „zu einem geeigneten Zeitpunkt noch einmal anzugreifen und alles zu geben“. Eine Strategie, die aufging: nach 2:24:58 Stunden überquerte sie die Ziellinie und stand als Dritte der Elite-Damen-Kategorie auf dem Podium. Bei ihrem vierten Platz im Damen-Gesamtklassement fehlte ihr nur rund eine Minute zu einem Platz auf dem Treppchen.

Tim und Jos

Ihr 15-jähriger Bruder Jos van Sterkenburg musste sich altersbedingt wieder einmal mit der Kurzdistanz begnügen. Obwohl er sich zusammen mit weiteren Fahrern einmal verfuhr, bewältigte er die 29 Kilometer und 750 Höhenmeter in 1:17 Stunden und fuhr damit auf Rang neun der Gesamtwertung des 161-köpfigen Teilnehmerfeldes. Als Vierter der U17-Kategorie verfehlte der das Altersklassen-Podium um lediglich 20 Sekunden.

Vater und Sohn Willwert

Ebenfalls auf dieser Strecke unterwegs waren Markus Willwert und sein Sohn Tim. Markus wurde erneut von starken Rückenschmerzen geplagt, belegte aber in der Seniorenklasse 2 immerhin noch den 21. Platz. Tim hingegen fuhr ein starkes Rennen und belegte in seiner Altersklasse, der U15, einen Podestplatz, nämlich Platz 2!

3 mal Gesamtsieg beim Zauberwaldfestival

In Birkenfeld wurde erstmalig das Zauberwaldrennen als 2-Tagesveranstaltung ausgetragen. Leider meinte es der Wettergott nicht so gut, daher waren die Bedingungen auf der Strecke nicht so ideal. Am Samstag fanden immer 2 Wettbewerbe unterschiedlicher Altersklassen zeitgleich statt, nämlich der Geschicklichkeitsparcours und der Slalom. Die Ergebnisse dieser beiden Wertungen ergaben zum einen Punkte für die MTB Liga, zum anderen ergab sich daraus die Startaufstellung für das XCO-Rennen am Sonntag. Bereits die Ergebnisse von Samstag konnten sich sehen lassen.

Am Sonntag ging es um 10:00 Uhr mit den Erwachsenenrennen los. Hier erzielte Frank Karrenbauer den ersten Podestplatz des Tages mit Platz 3. Für Franz-Peter Mailänder hätte die Strecke noch etwas länger sein müssen, denn er fuhr von Runde zu Runde immer näher an den Gegner. Letztlich verpasste er das Podium knapp und wurde 4.

Im Rennen der U17 ging es spannend zu. Silas entschied das Rennen im Zielsprint für sich und gewann somit alle 3 Wertungen und sicherte sich so den Gesamtsieg. Jos van Sterkenburg wurde 2x Dritter und im Rennen 4., was in der Gesamtwertung (GW) den 3. Platz ergab.

Luca Kipping überquerte als  7. die Ziellinie und belegte in der GW Rang 4. Seine Schwester Jana wurde am Vortag 3. und 4., sie musste beim Rennen nur eine Fahrerin in Schach halten um sich den 3. Platz zu sichern, was sie auch schaffte. Also Platz 3 für Jana in der GW.

Laurin Leidinger konnte seinen Top Ten Platz vom Vortag bestätigen, er erreichte im Rennen Platz 10  und gesamt den 9. Platz.

Die Mädels in der U13 konnten ebenfalls top Ergebnisse einfahren. Anouk Groß belegte am Samstag bei beiden Wertungen den 2. Platz, für sie hieß es am Sonntag  mindestens 2 Plätze vor der Erstplatzierten ins Ziel zu kommen. Anouk gab von Anfang an richtig Gas, in der 2. Runde rutschte sie noch aus, konnte zum Glück weiter fahren und kam als 2. Mädchen vor der Konkurrentin ins Ziel. Somit gewann auch Anouk die GW.

Dicht gefolgt im Rennen wurde sie von Nele Jochum, die ein super Rennen fuhr. Aus der 2. Startreihe  fuhr sie weit nach vorne und wurde 3. im Rennen. Emelie Schnur startet als 4. aus der ersten Reihe, aufgrund der guten Leistungen vom Vortag. Auch sie konnte sich gut behaupten und kam als 4. ins Ziel, was auch ihr Ergebnis in der GW war.

Luca Günther und Jason Steinbach belegten im Rennen Platz 9 und 10. Luca wurde am Vortag beim Parcours 2., im Slalom 8. in der GW wurde er  8. und Jason immerhin noch top ten mit Platz 10.

In der U11 waren Marek Schaefer und Marcelino Günther am Start. Für Marek wurde es Platz 25 und für Lino Platz 28.

In der U9 gewann Mattis Schaefer den Parcours und das Rennen, was  für ihn ebenfalls den Gesamtsieg bedeutet. Seine Kumpel Noah Karrenbauer und Leonard Keßler erzielten ebenfalls gute Ergebnisse. Noah wurde im Parcours 6. und im Rennen 7. ; gesamt Platz 7. Leonard wurde im Parcours 5. und im Rennen 10. und in der GW einen Platz hinter Freund Noah.

 

Peter van Sterkenburg: von Hirzweiler nach Neustadt

Jos van Sterkenburg startete beim Kirmesrennen in Hirzweiler. Doch nach einem Kettenriss musste er dort nach 4 von 7 Runden aufgeben. Seine Beine wollten nach der anspruchsvollen Strecke in Hirzweiler eigentlich tags darauf nicht mehr fahren, doch sein Kopf sagte ja. Ein weiteres Kettenschloss einzusetzen war kein Problem, so dass er am Tag danach in Neustadt an den Start gehen konnte. Er kürzte das Warmfahren auf der Rolle ein, nur um noch einen günstigen Startplatz zu bekommen.

Während des Rennens konnte er sich dann in einer Verfolgergruppe halten und auch bei einer Tempoverschärfung kurz vor dem Ziel mitgehen. Als 4. seiner AK U15-U19 und 10. der Gesamtwertung konnte er sehr zufrieden sein, zumal er noch 12 min schneller war als im letzten Jahr.

Kim Ames Weltcup Trip vom 2. – 14. Juli

Andorra
Am 2. Juli machte sich Kim mit der Nationalmannschaft auf den Weg in das 1200km entfernte Andorra. Der Zwergstaat liegt in den östlichen Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Für die Fahrer ging es dort mit der Gondel auf die Strecke in einer Höhe von 1900m. Das versprach steile Anstiege und dünne Luft, zudem erschwerten Hitze von über 30 Grad und Staub die Bedingungen. Damit hatte auch Kim zu kämpfen, aber sie schaffte es auf einen passablen 21. Platz.

Les Gets
Die Reise gingt weiter nach Les Gets, einem französischen Dorf zwischen dem Genfer See und dem Mont Blanc auf einer Höhe von 1163m. Kim verbrachte die Zeit bis zum Renntag mit Trainieren undLernen, da in der folgenden Woche 6 Klausuren an der Uni auf dem Plan standen. Kopf und Beine waren am Start dann nicht frisch genug und der viele Staub machte Kims Lunge stark zu schaffen. Aber aufgeben ist für Kim keine Option, sodass sie enttäuscht auf Platz 38 landete. Ein Schock, nachdem die Saison mit Platz 14 und 15 so genial begonnen hatte. Immerhin hat sie alle Klausuren bestanden und die frohe Botschaft erhalten: Sie ist offiziell nominiert für die Europameisterschaften 2 Wochen später.

Kim auf Platz 23 bei der Europameisterschaft in Brünn
Am 27.07. durfte Kim stolz die Farben Deutschlands am Start ihrer ersten Europameisterschaften im tschechischen Brünn vertreten. Leider vermasselte sie ihren Start aus vorletzter Reihe, da sie nicht in ihr Klickpedal kam. Als letzte nahm sie die Aufholjagd auf, arbeitete sich immer weiter nach vorne und landete schließlich auf Platz 23. Gerne hätte sie das Rennen weiter vorne beendet, aber nachdem die letzten Rennen so enttäuschend waren, war dies wieder ein Schritt nach oben. Das Renngefühl, die Kraft und der Spaß kommen zurück.