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Kim Ames steht in Wiesbaden ganz oben

Am Sonntag, 10.06.18 um 9:00Uhr, fiel in Wiesbaden für Kim Ames der Startschuss. Für sie ging es auf die Marathon Strecke von 84km und 2100 Höhenmetern. Durch die Regenfälle der Nacht war die Strecke ziemlich schlammig. Kim war von Start weg in der Führung bei den Frauen. An einem Berg nach etwa der Hälfte der Distanz fuhr sie “ihrer” Männergruppe davon und war ab dann alleine unterwegs. Die Beschaffenheit der Strecke war ganz nach Kim’s Geschmack , sie fühlte sich wohl in den rutschigen Abfahrten und machte jede Menge Zeit gut. Mit einem unglaublichen Vorsprung von 10 Minuten gewann sie dieses Rennen bei den Frauen. In der Gesamtwertung belegte Sie Platz 18 (!) von 54 Teilnehmer/innen.

Herzlichen Glückwunsch Kim zum Sieg Nr. 9!

Fun-Gruppe vom RV Tempo auf dem Flowtrail

Am Freitag, den 08.06.18 war es soweit. Trainerin Sabine fuhr mit der Fun-Gruppe nach Ottweiler auf den Flowtrail. Der Flowtrail ist eine modellierte Mountainbike-Abfahrtstrecke mit verschiedenen Sprüngen für Gelände-Anfänger bis zum Downhill-Fahrer. Die ca. 2,5 km lange Abfahrtsstrecke ist in drei Schwierigkeitsgrade (blau, rot, schwarz) unterteilt, so dass der Flowtrail von MTB-Anfängern bis hin zu Downhill-Fahrern genutzt werden kann. Für unsere 5 Fun Bikerinnen ging es zunächst auf die blaue Linie und einige kleine Abschnitte auf der roten.

Hierbei konnten die Frauen, das im Training immer wieder geübte im Gelände richtig anzuwenden.  Für 3 der 5 Fahrerinnen war es die erste Fahrt auf dem Flowtrail. Mit dem nötigen Respekt gelang es aber allen die Strecke einwandfrei zu fahren. Natürlich rutsche bei der ein oder anderen Sektion mal das Herz kurz in die Hose, aber das gehört ja auch dazu.

Danach spendierte Trainerin Sabine allen mutigen noch ein lecker Leckeis.

Unsere Pilger kommen gut voran

Cathédrale Le Puy en Velay

Die Tage 6 bis 8 ging es flott voran. Wir schafften immer 100 km am Tag. Ein Tag ging es nur durch die herrlichen Weinberge Burgunds, dann fuhren wir 40 km über eine Bahntrasse und besuchten die Städte Taize und Cluny. Dann stiegen wir in höhere Gebiete vor. Tag 9 begann mit einem 600 hm – Anstieg gefolgt von einem ständigen Auf und Ab auf der Hochebene. Weite Ausblicke, schöne Dörfer mit vielen Häusern und Mauern aus Kalksteinen. Am 10. Tag sausten wir hinab nach Le Puy en Velay, einen bekannten französischen Wallfahrtsort. Die Kathedrale auf einem Vulkankegel der Stadt ist beeindruckend. Hier starten viele Pilger ihren Weg über die Via Podiensis. Weiter ging es auf der Hochebene der Auvergne, einem Wanderparadies. Eine wahnsinnige Abfahrt in das wunderschöne Tal der Allier mit anschließendem Anstieg beendete einen anstrengenden Tag in herrlicher Gegend.

Die letzten 2 Tage schafften wir die 100 km nicht. Die kräftezehrenden Anstiege und auch jeweils ein heftiger Regenschauer gegen Tagesende ließen uns dann doch nach 6 Stunden Fahrt und 1500 hm ein Hotel suchen. Dennoch, wir sind weiterhin guter Dinge.

Kim ist nicht zu stoppen!

Es kaum zu glauben, aber wahr, Kim siegte in Rhens. Aber alles der Reihe nach:

Am vergangenen Wochenende ging unsere Kim Ames beim Canyon Rhein Hunsrück Marathon in Rhens auf die 80km Langstrecke mit 2400hm. Nach einer harten Trainingswoche (von nix kommt nix) klingelte bereits um 4:30 Uhr der Wecker um dann nach ca. 2 Stunden Fahrt den Start um 8:30 Uhr nicht zu verpassen. Kims Wettkampfstrategie war, dass sie so lange wie sie kann am Hinterrad  der von ihr noch NIE geschlagenen Konkurrentin Stefanie Dohrn bleibt. Nach 40 Minuten jedoch konnte Kim in einem Trail überholen und ist dann noch in eine gute Gruppe geraten, in der sie sehr gut mitfahren konnte. Nun zählte nur noch ein Gedanke bei ihr: heute ist mein Tag, heute schaffe ich es. Und so kam es dann auch: Kim gab ihre Führung nicht mehr her, Ihre guten Beine trugen sie mit 10 Minuten (!) Vorsprung auf Konkurrentin Stefanie Dohrn (4:02:01) ins Ziel. Etwas ungläubig aber überglücklich kam sie nach 3:52:15 somit als 35. von insgesamt 201 ins Ziel gekommenen Fahrer an.  Für Kim war es der 8. Sieg von 11 Rennen in dieser Saison. Herzlichen Glückwunsch Kim zu diesem tollen Erfolg.

Neues von unseren Pilgern

Chateau in Auberive

Nach 5 Tagen Fahrt sind wir in Burgund angekommen. Wir sind gut unterwegs und schaffen jeden Tag unsere 100 km. Unsere Route verläuft über Metz, Toul, Contrexville, Langre und Dijon. Da teilweise unsere geplanten Unterkünfte belegt waren, mussten wir auf Alternativen ausweichen, sodass nun unsere vorgesehenen Etappenorte nicht mehr gültig sind. Doch wir zogen mit den Ersatzhotels wirklich jedes Mal ein super Los. In Contrexville verwöhnte uns ein italienischer Patron. In Auberive schliefen wir sogar in einem tollen restaurierten Chateau, in dem auch das Essen hervorragend war.

Contrexville

Am 5. Tag mussten wir lange suchen, bis wir in ein Hotel fanden. Und wieder wurden wir überrascht. Das Haus bietet zu dem Preis guten Komfort vor allem die bisher beste Dusche. Immer wieder machen wir die Bekanntschaft mit Landsleuten, mit Pilgern und auch netten Europäern. Darüber ein anderes Mal mehr.