Schlagwort-Archive: News

Weitere RV Tempo Fahrer beim Ultra Black Forest

Es waren aber auch weitere Starter vom RV Tempo Hirzweiler am Start.

Runa van Sterkenburg startete im Speed Track (52km) der Juniorinnen U19 und holte sich in der Zeit von 2:41.49 der 1. Platz. Ihr Bruder Jos van Sterkenburg ging auf die Short Track (40,9km) Strecke und landete nach 1:40,2 auf Platz 19 von 75 Bikern.

Philip Meiser, Benjamin Schwan und Manuel Spohn starteten bei den Deutschen Meisterschaften  Männer auf der Ultra Strecke mit 114km, 3200hm. Dieses Starterfeld war mit stark besetzt und einer DM würdig.  Philip und Benjamin blieben knapp unter 5h Fahrzeit. Philip belegte Platz 46 mit dem er aufgrund des relativ wenigen Trainings zufrieden ist. Benjamin hatte alles gegeben, ein Zielsprint war aufgrund plötzlicher Krämpfe nicht mehr möglich. Im Ziel erlangte er dank Kims restlicher Cola nochmal Energie. Er belegte den 42. Rang.  Für Manuel war es die erste Teilnahme einer Marathon DM. Er landete bei seinem Debüt mit 5:32,17 auf Rang 75.

Kevin Zimmer und Uwe Zewe

Bei den Speed Track Senioren 1 Rennen ging Kevin Zimmer an den Start. Auf der 52km langen Strecke mit 1188hm belegte Rang 50 von 130 Fahrern in einer Zeit von 2:46.47

Uwe Zewe und Peter van Sterkenburg waren  auf der gleichen Strecke unterwegs. Uwe belegte Platz 79 und Peter Platz 69 bei den Senioren 3. Kevin und Uwe durften mit der goldenen Startnummer fahren, die man ab der 10. Teilnahme bekommt.

Kim Ames überrascht beim 20. Black Forest Ultra Marathon

Zum 20. Jubiläum des Black Forest ULTRA Bike Marathon gingen vom 15. bis 17. Juni 2018 4916 Fahrer aus 18 Ländern in verschiedene Rennen (Strecken) an den Start.  Zudem wurde auch die Deutsche Marathon Meisterschaft 2018 hier ausgetragen. Unter ihnen unsere Kim!  Bei Europas stimmungsvollstem Mountainbike Marathon ging Kim um 7:50 Uhr mit dem Ziel einer Top 10 Platzierung  auf die 79,2 km lange Strecke mit 2188 Höhenmetern. Um sie herum sage und schreibe 42 Konkurrentinnen. Etwa 20.000 Zuschauer am Start, der Strecke und am Ziel sorgten für beste Atmosphäre.

Zieleinfahrt

Los ging es mit einem 20 km langen Anstieg, den Kim bis über die Hälfte in der Spitzengruppe um die 3 Favoritinnen mitfahren konnte. Sollte sie jetzt abreißen lassen? Beine: top, Gruppe: irgendwie falsch, Wattzahl auf dem Garmin: zu hoch, das heißt  zwei von drei Parametern waren verkehrt, also fuhr sie ihr eigenes Tempo weiter. Schließlich fand Kim sich mit zwei weiteren bekannten Fahrerinnen in einer 3er Gruppe zusammen, in der sie das gesamte weitere Rennen bestritten. Unerwartet überholten die 3 bei km 35 eine der Favoritinnen, die das Rennen kurz darauf aufgrund schlechter Verfassung beendete. Nun ging es doch tatsächlich um Bronze! Kim´s Motivation und  Selbstvertrauen ließen sie in kein Loch fallen und am letzten Anstieg konnte sie noch einmal richtig Druck aufs Pedal bringen. In der letzten Abfahrt war die Starrgabel etwas von Nachteil, doch Kim ging volles Risiko: alles oder nichts.

Siegerehrung: Silke Ulrich, Sabine Spitz und Kim Ames (v.l)

Auf Position  2 der 3er Gruppe drückte sie sich schließlich über einen Hügel ins Stadion, an ihrer Konkurrentin vorbei und gab Vollgas. Kim: „Keine Ahnung, wie lang ich noch im Stadion rundfahren musste bis ins Ziel. Ich war voll im Tunnelblick, hörte keinen Sprecher und sah keine Zuschauer. Auf einmal war ich über der Ziellinie, wo ich schon freudig von meiner Teamkollegin Silke Ulrich (Platz 2) erwartet wurde.“  1.36 Minute trennte Kim als schnellste U23 Fahrerin von der Deutschen Meisterin Sabine Spitz. Das bedeutet: Bronze bei der Deutschen Meisterschaft!

Kim und die stolze Mama

Auf dieser Rechnung hatte Kim wohl niemand, auch sie selbst niemals. Kim: “So schön, zu sehen, wie viele Menschen sich mit mir freuen, und so vielen dankbar, dass sie mich unterstützen und an mich glauben!“

Hier das Endergebnis in Zahlen:
1. Sabine Spitz (3:15.59,9)
2. Silke Ulrich (3:16.17,7)
3. Kim Anika Ames (3.17.56,6)

Von den Pyrenäen an den spanischen Atlantik

Mariä-Empfängnis-Basilika (Lourdes)

In Lourdes besichtigten wir die Wallfahrtsstätte. Es ist beeindruckend, wie viele Menschen und Nationen sich hier in den Kirchen und Kapellen aufhalten und ihren Glauben bezeugen. Leider war es wegen Überschwemmung des riesigen Vorplatzes nicht möglich, die Grotte zu sehen.

In 2 Tagesetappen fuhren wir dann bis Saint-Jean-Pied -de -Port, wo der bekannteste Pilgerweg, der Camino Frances, beginnt. Hier sind sehr viele Pilger anzutreffen, die froh gelaunt und mit hohen Erwartungen ihren Weg über Burgos und Leon nach Santiago bewältigen wollen.

Guggenheim-Museum Bilbao

Wir fuhren weiter Richtung Hendaye am Atlantik und von dort nach Irun, die Grenzstadt in Spanien. Hier übernachteten wir in der öffentlichen Pilgerherberge. Alle 45 Plätze waren belegt. Es war Samstag und fast alle Pilger starten hier zum Camino del Norte, der hier beginnt und an der spanischen Atlantikküste vorbeiläuft. Auch wir folgten nun diesem Weg, der uns am Ende des 2. Tages nach Bilbao führte, der Stadt mit dem berühmten Guggenheim-Museum.

Unsere Strecke führte die letzten Tage oft am Meer auf einer Uferstraße vorbei oder hoch oben auf den Küstenbergen. Wir genießen die herrlichen Aussichten, manchmal auch den Duft der Eukalyptusbäume. Wir durchfuhren San Sebastian, eine der schönsten Städte Europas.

Von der Auvergne in die Pyrenäen nach Lourdes (Tag 11-15)

4 der letzten 5 Tage waren schon hart, ging es doch ständig auf und ab. Langen Anstiegen folgten kurze, schnelle Abfahrten.

Zudem meinte es das Wetter auch nicht gut mit uns. Die Regenkleidung musste schon zum Start in den Tag angezogen werden. Auch ständiger Gegenwind behinderte schnelleres Fahren. Dennoch kamen wir gut voran und schafften fast immer 6 Stunden Fahrzei  und 90 bis 100 km am Tag.

Eine Flachetappe genossen wir dann in vollen Zügen, genau so wie die bisher schönste Landschaft. In der Auvergne, zwar 1000 bis 1200 m hoch gelegen, blühte die Ginsterheide. Zwischen den Sträuchern grasten die Kühe. Klare Bachläufe schlängelten sich zwischen den Hügeln hindurch. Viele Erlenalleen säumten den Weg. Saubere kleine Bauernhöfe rundeten das Bild an.

Nach der Besichtigung von Lourdes fahren wir dann noch 3 Tage durch die Pyrenäen um dann nach Spanien an den Atlantik zu gelangen.

TOP Ten Platz für Silas Schnur in Wetter

Letztes Wochenende, am 09. Und 10. Juni  war wieder Nachwuchssichtung der MTB Bundesliga. Im Nordrhein-Westpfälischen Wetter trafen sich die besten MTB-Nachwuchsfahrer aus ganz Deutschland. In der AK U15 ging für den RV Tempo Hirzweiler unser Nachwuchsfahrer Silas Schnur an den Start.

Bei diesem Wettbewerb gibt es 2 Rennen, die für sich einzeln, aber letztlich gesamt gewertet werden.

Am Samstag konnte bei bestem Wetter und daher sehr staubiger Strecke der erste Teil der Wertung, nämlich der  Slalom gefahren werden. Hier erzielte Silas Schnur den 11. Platz von über 70 Fahrern.

In der Nacht gab es Gewitter mit starken Regenfällen, was für komplett andere Bedingungen auf der Strecke sorgt. Der Matsch machte allen Fahrern schwer zu schaffen, viele Steilhänge waren nur noch schiebbar. Auch bei diesem Rennabschnitt wurde Silas ganz knapp 11. In der Gesamtwertung belegte Silas aber den 10. Rang! Somit war er an diesem Wochenende der 10.beste Fahrer der Republik.

Herzlichen Glückwunsch Silas!