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RV Tempo wieder auf Hirzweiler Nikoausmarkt

Nachdem die FUN-Gruppe des RV Tempo im letzten Jahr so viel Spaß und Freude am Nikolausmarkt hatte, war klar: Auch 2018 sind sie wieder dabei. Schon seit Wochen wird bei Trainerin Sabine gebastelt, genäht, geklebt und gehämmert. Natürlich geht es wieder um „Recycling rund ums Rad“. Kommen Sie und staunen Sie, was man aus einem Fahrradschlauch Tolles herstellen kann.

Selbstverständlich bieten die Damen aber auch noch Kulinarisches an. So wird es für den kleinen Hunger eine Spezialität aus dem Hause Schaefer geben, die es so (noch) nicht zu kaufen gibt. Für den Durst haben sich die Frauen auch was einfallen lassen, aber schauen Sie doch einfach vorbei, die FUN-Gruppe freut sich über Ihren Besuch am Nikolausmarkt in Hirzweiler am 01.Dezember ab 15.30 Uhr am Hirzbachhof.

11 RV Tempo-Fahrer bezwingen den Erbeskopf

„Bezwinge den Erbeskopf! Ist er zu stark – bist du zu schwach!“ so lautet schon seit Jahren das Motto zum Erbeskopfmarathon. Auch viele RV Tempo-Fahrer waren diesmal am Start.

U15 Fahrer Silas und Luca
Beginnen wir mit den jüngsten Bikern, Silas Schnur und Luca Kipping. Beide fahren in der U15 und hatten sich spontan entschlossen auf dem 30 km Jugendkurs mit 660 hm zu starten. Silas siegte mit 6 Minuten Abstand auf den Zweiten seiner AK. Im Jugendrennen wurden die Altersklassen U15 und U17 zusammen gewertet, hier schaffte es Silas auf den 3. Platz. Besonders stolz ist der 14-jährige auf seinen Schnitt von 24,22 km/h!
Luca hatte leider am Anfang Kettenprobleme, ging damit als letzter auf die Einführungsrunde. In einer starken Aufholjagd belegte er den 7. Platz in der AK U15 und in der Gesamtwertung U15/U17 den 14. Platz von insgesamt 27 Startern.

Kurzmarathon mit 2 Fahrern
Im Rennen der Kurzdistanz mit 37km und 830hm waren unter den 235 Startern Manuel Spohn und Peter Schmidt für den RV Tempo unterwegs. Manuel war bereits das 10. Mal bei diesem Rennen am Start und wurde 10. in der Gesamtwertung und Platz 5 in der Männer Hauptklasse. Peter Schmidt erreichte den 27. Platz gesamt und erreichte immerhin noch den 10. Platz in der Männer Hauptklasse.

Halbmarathon
Beim Halbmarathon mit 63km und 1700 hm gingen die meisten RV-Tempo-Biker an den Start.
Philip Meiser hat noch etwas lädierte Beine vom Rennradrennen am Vortag in Lebach, bei dem er viel investierte und ein super top ten Ergebnis einfuhr. Er wurde hier 16. in der Gesamtwertung und 9. der Männer Hauptklasse in einer Zeit von 2:46:55 Std.
Benjamin Schwan war 2 Minuten nach Philip im Ziel, was den 10. Platz Männer Hauptklasse und Platz 19 gesamt bedeutet.

Joel Backes fuhr lange mit Kim Ames in einer Gruppe, flott ging es für beide die Trails vom Erbeskopf runter. Er hatte zusammen mit Kim viel Spaß beim Rennen, musste sie jedoch ziehen lassen, seine Kräfte waren verbraucht. Mit Platz 35 gesamt und Platz 12 Männerhauptklasse war er zufrieden.
Kim´s Beine waren nach dem Marathon vom Vortag besser als gedacht, sie siegte mit 13 Minuten Vorsprung auf die nächste Frau und belegte in der Gesamtwertung den 30. Platz, mit dem sie auch zufrieden war.

Kim – Glück im Unglück in Albstadt

Beim 24. Assa Abloy Albstadt Bike Marathon (83km, 2000 hm) gingen am Samstag, 07. Juli 2018, Kim Ames und Martin Licht an den Start.

Kim beim Marathon
Kim lag bis 15 km vor dem Ziel, angetrieben von einer wahnsinnigen Stimmung an der Strecke, in Führung. Doch dann rächte sich das hohe Anfangstempo und Verena Huber vom JB Brunex Feld Team schloss auf, so dass Kim sich nun erstmal an Verenas Hinterrad weiterkämpfte. Vor einer uneinsichtigen Rechtskurve reichte für beide der Bremsweg nicht mehr aus und es kam zum Sturz, wobei Kim den Bremshebel ihrer Vorderradbremse verlor. Noch zusammen ging es in die letzte Abfahrt, bis Kim ca. 500 m vor dem Ziel in einer Linkskurve geradeaus fuhr und von den Büschen gebremst wurde. Damit war die Platzierung entschieden, aber Verena hatte am Schluss auch einfach die besseren Beine.

Kim bei Bergsprintwertung
Kim stand trotzdem einmal ganz oben, sie konnte die Sprintbergwertung (152 Teilnehmerinnen) für sich entscheiden. Zwei strahlende Gesichter im Ziel. Dank einer echt tollen, sehr empfehlenswerten Veranstaltung!

Martin Licht mit  guter Platzierung
Martin startete leider ziemlich weit hinten und musste sich erstmal nach vorne arbeiten. Immerhin belegte er Rang 41 bei den Hobby- Senioren 1 und wurde in der Gesamtwertung 198. von 2130 Finishern.

Santiago – Fisterra – Santiago

Tag 29- 33

Nach unserer Ankunft und einer ersten Erkundung des Platzes um die mächtige Kathedrale suchten wir unser gebuches Hotel auf. Dort machten wir ein Zimmer fest für die 3 letzten Tage. Am Abend ginge n wir dann doch noch in die Kathedrale hinein, als eine Pilgermesse stattfand. Wir blieben und hatten das Glück, dass zum Ende des Gottesdienstes das mächtige Weihrauchfass geschwenkt wurde – ein gewaltiges und auch für die angekommenen Pilger emotiales Erlebnis.

Am Tag darauf starteten wir nach Cap Finisterre, dem äußersten Landpunkt Spaniens im Westen. Über viele Hügel in einer abwechslungs-reichen Landschaft ging es flott voran. Nach der Ankunft in Fisterra, der unmittelbar davor liegenden Kleinstadt blieben wir im anvisierten Hotel. Tags darauf dann fuhren wir erstmals ohne Gepäck die letzten 3 km bis zum Ende der Landzunge, wo auch auf dem letzten Kilometerstein des Pilgerweges 0,000 km stand. Auch nach Finisterre waren erstaunlich viele Pilger unterwegs. Der Rückweg  bei 30 Grad gestaltete sich wieder sehr mühsam. Die Bier nach unserer Ankunft liefen nur so hinunter. Damit war unser letzter Fahrtag beendet. 31 Tage lang fuhren wir 2710 km und 34000 Höhenmeter.

Die nächsten 2 1/2 Tage verweilten wir in Santiago. Wir schlenderten durch die vielen Gassen der Altstadt, besuchten wieder eine Pilgermesse ohne das fliegende Weihrauchfass, holten uns unsere Pilgerurkunden ab, kauften Souvenirs und kümmerten uns um den Rücktransport der Räder mit Gepäck durch eine Spedition. Ein Höhepunkt war immer der Besuch in dem Restaurant gegenüber unserem Hotel. Der Inhaber sprach uns schon in deutscher Sprache am ersten Tag vor unserem Hotel an. Die Neugier ließ uns bei ihm essen und wir erlebten nicht nur einen, sondern insgesamt vier Abende in toller Atmosphäre und hervorragenden Speisen.

Über viele Berge bis nach Santiago

Tag 26 – 29

Wegweiser in Lugo

Der 26. Tag unserer Pilgerfahrt brachte erneut einen Höhepunkt, sowohl landschaftlichen als auch von der Anstrengung her. Drei lange Anstiege in den Kordilleren am bisher heißesten Tag mit 35 Grad und insgesamt 1710 hm zehrten an unseren Kräfte n. Uns entschädigte eine grandiose Landschaft mit weiten Ausblicken. In den Abfahrten ließen wir es weniger schnell rollen, um diese Natur besser bewundern zu können. Unser Etappenort an diesem Tag auf fast 1000 m Höhe, Fonsagrada, empfing uns nicht gerade mit einem schönem Anblick, dafür entschädigte die gebuchte Herberge mit ihrem Inneren und vor allem dem äußerst hilfsbereiten Chef des Hauses.

Kathedrale in Santiago de Compostella

Die nächsten 3 Tage bis Santiago waren die Berge weniger hoch, aber die Landschaft immer noch sehr abwechslungsreich. In der Stadt Lugo hatten wir Zeit für einen Stadt- und Kneipenbummel. Je näher wir Santiago kamen, desto mehr Pilger waren unterwegs. In Arzua, 40 km vor Santiago, treffen 3 Pilgerwege zusammen. Ab hier erlebt man dann wirklich eine Völkerwanderung. Nach 29 Fahrtagen erreichen wir mittags um 12 die Kathedrale der Stadt. Geschafft.