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Stoneman Erzgebirge

Über den Stoneman im Erzgebirge

Von vielen schon bezwungen, und auch schon mehrmals. In einem, in zwei oder in drei Tagen. 9 Gipfel des Erzgebirges in 2 Ländern sind in einem Rundkurs anzusteuern, über 4400 hm und 162 km. Auf jedem Berg findet man eine Stempelstelle, um sich seine Laufkarte zu lochen, als Nachweis, dass man auch dort war. Nach der Rückkehr erhält man als Belohnung die begehrte handgefertigte Stonemantrophäe in Gold, Silber oder Bronze. Der Entwickler sagt zu seinem Stoneman: Ein Bike-Erlebnis, das mit einem Traum beginnt und in einer tiefgreifenden Erfahrung endet.

Start im Wintersportort Oberwiesenthal

Hansi Jost, Klaus Mailänder und dessen Tochter Mareen wollten es in 3 Tagen wagen. Mehrere 1000 hm- Touren sowie ein Bikeurlaub im Hotel Schönblick in Meransen im Pustatal, einem Hauptsponsor des RV Tempo, im Vorfeld machten sie fit für dieses Erlebnis. Mentale Unterstützung gab es von Annerose und Carola, den Ehefrauen , die derweil im Starthotel in Oberwiesenthal verblieben, einem Wintersportort direkt an der Grenze zu Tschechien und 900 m hoch gelegen. Im Hotel Best Western, einem von vielen Startmöglichkeiten, erhielten Hansi und Mareen ihr Starterpaket. Klaus brachte es schon mit, weil er es von Jana Kipping erhielt, die es als Preis gewann. Das Gepäck für unterwegs stand bereit, es sollte von einem Kurier zur ersten Übernachtungsstelle gebracht werden. Nach einer Einweisung stieg man gut gelaunt und vorbereitet in die Strecke ein, die direkt neben dem Hotel vorbeiführt.

1200 hm am ersten Tag

Am ersten Tag mussten wir 3 Berge bewältigen: Bärenstein (898 m), Pöhlberg (832 m) und Scheibenberg (807 m). Die Strecke führte durch viel Wald, an Wiesen und Äckern vorbei und bot immer wieder weite, traumhafte Ausblicke in alle Richtungen. Anstrengend jedoch waren die Anstiege zu unseren Zielen auf den Gipfeln, die über immer wieder wechselndem Untergrund und zum Teil sehr steil nach oben führten. Doch das Lochen der Karten erzeugte jedes Mal große Freude. Geschafft! Die Abfahrten bereiteten meist keine Probleme, dennoch führten sie oft über steile Passagen auf flowigen Trails. Das Ziel des ersten Tages, war der Scheibenberg, wo wir nach 1200 hm und 46 km am Nachmittag ankamen und im dortigen Berggasthof übernachteten.

Erneut tolle Aussichten und viele Heidelbeeren

Der zweite Tag führte über den Rabenberg (913 m) und den Auersberg (1019 m), doch die Höhenmeter summierten sich diesmal auf 1760 bei 70 km. Auf dem Rabenberg verlief die Strecke durch den Bikepark, den ersten in Deutschland. Die Trails des Parks darf man kostenlos benutzen. Wir jedenfalls begnügten uns mit den Trails, die zur Anfahrt zur Stempelstelle und  zur weiteren Abfahrt vom Berg dienten. Und natürlich pflückten wir viele Heidelbeeren, die in diesen Höhen zuhauf wachsen. Die Abfahrt verlangt schon fahrerisches Können. Die Bezwingung des Auersberges gegen Ende des Tages forderte erneut viele Kräfte. In Johanngeorgenstadt, in der Pension Schanzenblick, endete am späten Nachmittag die Etappe. Trotz Müdigkeit rafften wir uns am Abend auf zu einem Stadtbummel durch diese sehr weitläufige Stadt, die zur Wende noch 15000 Einwohner hatte. Jetzt leben nur noch 4000 Menschen in den von vielen Grünflächen gesäumten Häusern. Aber es ist eine sehr saubere Stadt, wie übrigens das gesamte Erzgebirge eine saubere und einladende Atmosphäre verbreitet.

Zum Schluss über die 4 höchsten Gipfel

Der letzte Tag sollte der Höhepunkt werden: 4 Gipfel, und zwar die höchsten des Erzgebirges und 3 davon in Tschechien gelegen. Der erste tschechische Ort gegenüber Johanngeorgenstadt ist Potucky, das Chinatown des Landes mit unzähligen zur Straße hin komplett offenen Läden, die alles Erdenkliche anbieten. Auch die Fahrt auf die Gipfel verlief wieder abwechslungsreich mit tollen Ausblicken tief hinein nach Tschechien. Nach der Stempelstelle auf dem 1043 m hohen Blatensky vrch ging es hoch auf den ersten Skiberg, den 1028 m hohen Plesivec. Hier verlangte die Abfahrt über eine schwarze steinige Piste von uns höchste Aufmerksamkeit. Dann fuhren wir an Nove Mesto (Biathlon) vorbei über einen tollen Trail hinab nach Jachymov, einer Stadt, die für ihren Silber- und Uranbergbau berühmt war.  Von hier aus mussten wir nun 650 m hoch auf die höchste Erhebung des Erzgebirges fahren, auf den 1245 m hohen Keilberg. Diese Auffahrt hatte es wirklich in sich: über 7 km mit allen erdenklichen Untergründen, ein Großteil davon Wurzeln und Steine. Auch dieser Berg ist ein Wintersportzentrum. Abstoßend wirken hier nur die alten Anlagen und Gebäude neben den neuen und supermodernen. Das letzte Ziel war nun fast zum Greifen nahe, doch wir mussten den Fichtelberg, den höchsten, in Deutschland gelegenen Gipfel des Erzgebirges mit 1215 m in einem weiten Bogen anfahren. Zum Glück war diese Auffahrt die einfachste der ganzen Tour. Nach dem letztmaligen Stempeln und mit großer Freude und Stolz über das Geleistete fuhren wir von hier aus direkt hinunter nach Oberwiesenthal. 62 km und 1680 hm waren geschafft. Im Hotel erwartete man uns schon.

Nach der Rückkehr ein gebührender Empfang

Annerose und Carola empfingen uns am Hoteleingang. Sie freuten sich sehr auf die Rückkehr der drei, die ohne technische Probleme und auch ohne Stürze die Strecke bewältigten. An der Rezeption begrüßte uns auch Fr. Krausse äußerst herzlich, beglückwünschte uns und überreichte gleich die bronzene Trophäe. Ein Dankeschön für ihre besonders nette Art und auch für ihre Hilfsbereitschaft im Vorfeld muss hier unbedingt gesagt werden.

Bewegung für Luca

Am 19.8. von 13:00 – 18:00 Uhr findet der nächste Shuttletermin am Flowtrail in Ottweiler statt.

Das Schicksal des verunglückten saarländischen Mountainbikers Luca Biwer hat auch uns getroffen und so findet dieser Shuttletermin unter dem Motto “Bewegung für Luca” statt.

Der Tagesumsatz, sowie alle Spenden die an diesem Tag getätigt werden, fließen zu 100 % in die Charity Aktion “Bewegung für Luca”.

Lucas Verein, Bike Aid, hat zur Information aller eine Seite auf ihrer Homepage eingerichtet, auf der alles Wichtige zur Aktion “Bewegung für Luca” zusammengefasst ist.

Wir würden uns freuen wenn dieses Mal besonders viele Mountainbiker den Weg zum Flowtrail finden und damit helfen Luca Biwer und seine Familie zu unterstützen.

 

RV Tempo Hirzweiler beim Saarschleifen Bike Marathon

Am 29. und 30.07. gab es an der Saarschleife ein großes Radspektakel. Am Samstag wurden die Kinder und Jugendrennen der U5 bis U15 ausgetragen. Sieben Kinder und Jugendliche unseres Vereins nahmen an den Rennen teil.

Los ging es mit der U15, hier starteten Jannik Scherer, Silas Schnur, Jan Jürdens und Luca Kipping. Die Starter mussten acht Runden bewältigen. Vom Start weg kontrollierte und dominierte Jannik das Rennen, welches er auch in einer Zeit von 0:32,07.6 min souverän gewann. Silas Schnur wurde mit 1:30 min Rückstand Dritter.

Jan Jürdens hatte sich seinen vierten Platz hart erkämpft und Luca Kipping erreichte mit einem siebten Platz ebenfalls ein Top10-Resultat.

In der U11 waren Anouk Groß und Luca Günther am Start. Anouk kam beim Start von den insgesamt 26 Teilnehmern sehr gut weg und konnte sich vorne einreihen. Luca wurde leider am Anfang durch andere Fahrer aufgehalten, konnte aber in den letzten beiden Runden Boden gut machen. Anouk wurde bei ihrer ersten Teilnahme an einem Rennen Dritte in ihrer Altersklasse. Luca belegte den Achten Platz.

Das letzte Rennen, in dem ein Sportler aus Hirzweiler vertreten war, war das Rennen der U9. Hier erkämpfte sich Marcelino Günther einen tollen siebten Platz.

Am Sonntag, 30.07. wurden dann die Rennen der Erwachsenen ausgetragen. Auf der 30-km-Strecke waren Peter Schmidt und Manual Spohn am Start. Peter Schmidt bewies gute Form und belegte den 5. Platz bei den Herren. Manuel Spohn verfehlte ein Top10-Resultat nur knapp und wurde 11. bei den Herren.

Auf der 53-km-Strecke starteten Franz-Peter Mailänder und Jürgen Jung. Franz-Peter erreichte den 8. Platz in seiner Alterklasse, Jürgen belegte den 38. Platz in seiner Altersklasse.

CTF Saisoneröffnung in Hirzweiler

Unsere diesjährige CTF stellt gleichzeitig die Saisoneröffnung für viele weitere saarländische CTFs dar.

Am kommenden Sonntag, den 23. April 2017, darf zwischen 8:00 und 10:00 Uhr an unserem Vereinsheim gestartet werden.

Hierzu möchten wir alle Radfahrer und Interessierte herzlich einladen.
Start- und Zielort ist am Vereinsheim des RV Tempo Hirzweiler (Straße “Am Zimmerplatz”, dann der Beschilderung folgen).
Es werden drei Strecken (22 km, 35 km und 60 km) für alle Leistungsniveaus angeboten.

Aufgrund des guten Zuspruchs aus dem letzten Jahr, möchten wir euch auch dieses Jahr wieder kulinarische Besonderheiten an der Verpflegungsstelle “Rheinstraße” anbieten.

Ebenso wird das durch den SRB eingeführte “Scan & Bike”-System wieder bei unserer CTF eingesetzt werden.

Weitere Infos zum “Scan & Bike”-System gibts unter www.rv-tempo-hirzweiler.de oder direkt auf www.scan.bike

Wir sehen uns am 23. April zur CTF-Saisoneröffnung in Hirzweiler!