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Fünf Siege bei drei Veranstaltungen

Am Wochenende stand weder ein Lauf des Eifel Mosel Cups, noch eine Veranstaltung des MTB-Cup-Saar-Pfalz auf dem Programm. Daher waren Alternativen gefragt: die Fahrer des RV Tempo Hirzweiler fanden diese bei der Int. KMC MTB Bundesliga in Heubach, dem Schinderhannes Marathon in Emmelshausen und dem Schaumberg Triathlon in Tholey.

Marco Faßbender beschloss seine derzeit bestechende Form gegen internationale Konkurrenz bei der Int. KMC MTB Bundesliga in Heubach zu testen und konnte dort mehr als überzeugen. Da er keine Bundesligapunkte vorweisen konnte, musste Marco aus der letzten Reihe in dem sowohl zahlreichen (80 Starter) als auch international sehr stark besetzten Feld starten. Die Angst, Opfer der 80%-Regel zu werden und damit vorzeitig aus dem Rennen genommen zu werden, sollte sich für Marco als unbegründet herausstellen. Er kämpfte sich von Runde zu Runde immer weiter nach vorne, ging über die volle Distanz von sechs Runden und kam schließlich als 30. Fahrer ins Ziel, womit er sich einen Bundesliga-Punkt verdienen konnte und damit für das nächste Rennen aus einer vorderen Startreihe ins Rennen gehen darf.

Philip Meiser, Philip Federkeil, Luca Günther, Maike, Kim und Sabine Ames hingegen beschlossen den Schinderhannes Marathon unter die Räder zu nehmen.

Schon am Samstag stand für Philip Federkeil das Kidsrace der Jahrgänge 2004 – 2006 auf dem Programm. In dem mit 30 Startern zahlreich besetzten Starterfeld zeigte Philip was er zu leisten im Stande ist und überquerte als erster die Ziellinie. Luca Günter, tat es ihm im Rennen der Jahrgänge 2007 – 2009 gleich und siegte ebenso souverän mit über 30 Sekunden Vorsprung.

Am Sonntag ging Maike Ames auf der kürzesten angebotenen Distanz ins Rennen und konnte dort mit einem 2. Platz bei den Frauen an die zuletzt guten Leistung anknüpfen.

Kim und Sabine Ames begaben sich auf die etwas längere Kurzdistanz-Strecke. Hier konnte Kim beweisen, dass sie derzeit der Maßstab ist, an dem sich die anderen Frauen messen müssen und überquerte mit etwa zwei Minuten Vorsprung vor der zweitplatzierten Frau die Ziellinie. Auch Sabine hatte dem starken Antritt von Kim nichts entgegen zu setzen und erreichte als 12. einen guten Platz im Mittelfeld der Frauen.

Philip Meiser reiste ebenfalls mit Ambitionen nach Emmelshausen und stellte sich dort der Konkurrenz der Halb-Marathon-Distanz. Seine zuletzt guten Ergebnisse in XC-Rennen ließen ihn für die von ihm als Schwerpunkt gesetzten längeren Distanzen optimistisch sein. Philip konnte von Anfang an das Rennen in der Spitzengruppe mitbestimmen und hielt das Tempo konstant hoch, so dass immer mehr Fahrer aus der Spitzengruppe rausfielen. Am Schluss der 68 km gab es dann einen Sprint um den Sieg, den sich Philip vor Jan Kaliciak vom Team Herzlichst Zypern sichern konnte.

Für Benjamin Schwan stand an diesem Wochenende mit dem Staffel-Triathlon in Tholey eine neue Art des Wettkampfs auf dem Programm: erstmals auf dem Rennrad und nicht auf Stollenreifen. Nach einer guten Schwimmleistung gab Maike Puhl den Staffelstab an Benjamin weiter, der dann einen komfortablen Vorsprung von der 24 km Radstrecke mitbrachte und an den Läufer übergab, welcher souverän den Vorsprung verwaltete und damit als Erster die Ziellinie überquerte.

Damit darf man gespannt und optimistisch für die nächsten Rennen sein!

Erste Frauenstaffel beim St. Wendel Marathon

Dass unsere Damen nicht nur Radfahren können, sondern auch Laufen, zeigten sie am 27. April beim Globus Marathon in St. Wendel.

Vor einigen Monaten wurde die Idee geboren eine Frauenstaffel ins Rennen zu schicken. Die dazu benötigten vier Teilnehmerinnen waren schnell gefunden: Sabine Ames, Kerstin Ewen, Susanne Wendels und Sabine Meiser genügte ein einziger gemeinsamer Trainingslauf, fünf Tage vor dem Start, um die Renntaktik festzulegen.

Sonntag 27.04.2014 Start 09:00 Uhr:

Sabine Ames mit starkem Angang wechselt nach knapp 11 km und weniger als einer Stunde auf Kerstin, die den Staffelstab nach der Halbmarathondistanz an Susanne weitergibt. Zu diesem Zeitpunkt lieg das Team bei 30 gestarteten Staffeln bereits auf einem sehr guten 10. Platz.
Die Schlussdistanz nimmt dann Sabine Meiser in Angriff, die anschließend Eingangs der Bahnhofstraße von ihren Mitstreiterinnen sehnsüchtig erwartet wird. Die letzten 200 m laufen sie dann gemeinsam ins Ziel und erreichen in der Zeit von 3:50:00 für die 42,195 km eine hervorragenden 6. Platz.

Einhellige Meinung der Läuferinnen und auch der Betreuer Dirk und Joachim bei der Rennanalyse im Bierzelt: Da geht noch was im nächsten Jahr!