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Deutsche Meisterschaften MTB Marathon in Daun

5 RV Tempo Fahrer nahmen die DM Strecke in Daun in der Vulkaneifel über 95km und 2300hm bei Regen und kühleren Temperaturen in Angriff. Die Strecke war technisch einfach und dank vieler Flachpassagen und weniger steilen Anstiegen sehr schnell, sodass die Fahrer in großen Gruppen unterwegs waren.
Bei den Elite Männern zeigte sich Philip Meiser mal wieder in Top- Form, nach knapp 3h 43min erreichte er auf einem starken 24. Platz das Ziel.
Kim Ames konnte ihre Bronzemedaille aus dem Vorjahr leider nicht verteidigen, sie verlor nach der Hälfte des Rennens der Elite Frauen den Kontakt zum Podium. Am Ende einer langen und harten Saison zeigte sie noch einmal ihren Kämpferwillen und kam als 6. ins Ziel.
Benjamin Schwan ist dieses Jahr super in Form und erreichte zufrieden als 15. der Senioren 1 das Ziel.
Auch unser Vereinstrainer Franz-Peter Mailänder stellte sich der nationalen Konkurrenz, legte eine sehr gute Zeit hin und belegte Platz 37 bei den Senioren 2 bis 4.
Manuel Spohn ging ebenfalls an den Start, doch nach einem Infekt war er noch nicht ganz fit und brach sein Rennen ab. 4 Rennstunden bei kühlen Temperaturen wollte er sich nicht zumuten.
Im TrailPark Jugendcup startete Jos van Sterkenburg bei den U17. Er erreichte bei 16 Fahrern im Ziel nach 35 km und 900 Höhenmetern den 1. Platz Gesamt. Herzlichen Glückwunsch hierzu. Im Wettbewerb Jugendcup Sport-Track fuhren auch Christian Groß und Marc Willwert mit. Sie erreichten die Plätze 67 und 105 bei 271 Teilnehmern im Ziel. Eine schöne Leistung.

Peter van Sterkenburg: von Hirzweiler nach Neustadt

Jos van Sterkenburg startete beim Kirmesrennen in Hirzweiler. Doch nach einem Kettenriss musste er dort nach 4 von 7 Runden aufgeben. Seine Beine wollten nach der anspruchsvollen Strecke in Hirzweiler eigentlich tags darauf nicht mehr fahren, doch sein Kopf sagte ja. Ein weiteres Kettenschloss einzusetzen war kein Problem, so dass er am Tag danach in Neustadt an den Start gehen konnte. Er kürzte das Warmfahren auf der Rolle ein, nur um noch einen günstigen Startplatz zu bekommen.

Während des Rennens konnte er sich dann in einer Verfolgergruppe halten und auch bei einer Tempoverschärfung kurz vor dem Ziel mitgehen. Als 4. seiner AK U15-U19 und 10. der Gesamtwertung konnte er sehr zufrieden sein, zumal er noch 12 min schneller war als im letzten Jahr.

Philip Meiser beim M3 Marathon im Montafon

Der M3 Marathon im Montafon gilt nicht umsonst als einer der härtesten und anspruchsvollsten Mountainbike Marathons überhaupt. Mit einer Distanz von 130 Rennkilometern und 4500 Höhenmetern verlangt er den Teilnehmern alles ab.

Eine Woche nach der Bike Transalp, die vom RV Tempo Benjamin Schwan und Philip Meiser mit ihrem Team Herzlichst Zypern bestritten, musste Benjamin am 27.7.2019 im Montafon aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichten und unterstützt von Maike auf den Posten eines Betreuers wechseln. Um 07:30 Uhr fiel dann für Philip im Zentrum von Schruns der Startschuss. Mit ihm hatten 215 Fahrerinnen und Fahrer gemeldet, darunter zahlreiche Profis. Für ihn war dies schon der 3. Start in diesem Rennen, was sich später noch auszahlen sollte.

Bei so einer langen Strecke sind die Renneinteilung und die richtigen Verpflegungspunkte oft mit entscheidend. Bis zur ersten Zwischenzeit teilte Philip seine Kräfte gut ein und passierte nach dem ersten Anstieg von 1000 Höhenmetern noch auf Platz 46 um sich dann weiter nach vorne zu arbeiten. Zwischen der 2. und 3. Zeitmessung auf der Bielerhöhe, auf 2071 m Höhe, fuhr er dann die 21. Zeit. Dort oben, oberhalb des Silvretta Stausees, war ein Gewitter aufgezogen und die Temperatur auf 6 Grad gefallen. Mit kurzer Hose und Kurzarmtrikot kein Spaß. Also vor der fast 25 km langen Schlussabfahrt Jacke anziehen und noch einmal verpflegen. Auch ein Sturz in einem Wasserloch konnten ihn dann nicht mehr aufhalten und nach 6 Stunden und 21 Minuten erreichte Philip mit persönlicher Bestzeit als 26. hoch zufrieden und glücklich das Ziel in Schruns.

20. Canyon Rhein Hunsrück Marathon

Bereits am 23.06. fand in Rhens die  20. Austragung des Rhein Hunsrück Marathons  statt. Familie Jürdens und Familie Willwert machten sich auf und starteten auf der 25km Funstrecke.

Tim Willwert, der in der AK U15 unterwegs war, stand wie sein Freund und Trainingskumpel  Jan Jürdens (AK U17) ganz oben auf dem Podest.

Die beiden Papas waren ebenso am Start, Frank Jürdens verpasste das Podium knapp und wurde 4. seiner AK. Marc Willwert erzielte mit Platz 10 noch einen Top Ten Platz.

Einen verspäteten herzlichen Glückwunsch.

Bezwinge den Erbeskopf – ist er zu stark – bist du zu schwach

Diesem Motto folgten  5 RV Tempo Fahrer am 14.07. auf verschiedenen Strecken beim legendären Erbeskopfmarathon. Die längste Strecke bezwang unser Präsi Stephan. Er machte sich früh am Morgen auf, um die 110km mit 3.300hm zu bezwingen. Bereits kurz nach dem Start bei km 7 etwa, hatte er einen Sturz, konnte aber unter Schmerzen weiterfahren. Nach 6h 43min erreichte er müde und k.o., aber glücklich, das Ziel. In der AK Senioren 2 belegte er Rang 17.

Im großen Starterfeld von 234 Bikern bei der 65km-Strecke waren Frank Karrenbauer und Peter Wendel zu finden. Frank fuhr ein schnelles Rennen, nach 2:53 Std. und 1.700hm kam er als 34. in der Gesamtwertung und Platz 6 in der AK-Wertung ins Ziel. Peter Wendel machte es zum Schluss spannend – er kam und kam nicht ins Ziel. Aber dann, der Stadionsprecher kündigte einen Biker an, der sein  Rad schob… Peter hatte einen Platten und musste etwas mehr als einen km ins Ziel schieben. Dennoch ist er mit Platz 14 in der AK-Wertung und Platz 66 sehr zufrieden.

Marc Willwert machte sich auf die kürzere Strecke mit 35km und 850hm, er erzielte in seiner AK einen 23. Platz und blieb unter der 2-Stunden-Grenze.

Jüngster, aber erfolgreichster Teilnehmer für den RV Tempo war an diesem Tag Tim Willwert. Nach dem Start lag er auf dem 2. Platz. Nach etwa 8km konnte er seinen Gegner überholen und führte von da an das Rennen an. Nach 30 km mit 670hm passierte Tim als erster die Ziellinie.

Herzlichen Glückwunsch allen Fahrern.