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Kim Ames Weltcup Trip vom 2. – 14. Juli

Andorra
Am 2. Juli machte sich Kim mit der Nationalmannschaft auf den Weg in das 1200km entfernte Andorra. Der Zwergstaat liegt in den östlichen Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Für die Fahrer ging es dort mit der Gondel auf die Strecke in einer Höhe von 1900m. Das versprach steile Anstiege und dünne Luft, zudem erschwerten Hitze von über 30 Grad und Staub die Bedingungen. Damit hatte auch Kim zu kämpfen, aber sie schaffte es auf einen passablen 21. Platz.

Les Gets
Die Reise gingt weiter nach Les Gets, einem französischen Dorf zwischen dem Genfer See und dem Mont Blanc auf einer Höhe von 1163m. Kim verbrachte die Zeit bis zum Renntag mit Trainieren undLernen, da in der folgenden Woche 6 Klausuren an der Uni auf dem Plan standen. Kopf und Beine waren am Start dann nicht frisch genug und der viele Staub machte Kims Lunge stark zu schaffen. Aber aufgeben ist für Kim keine Option, sodass sie enttäuscht auf Platz 38 landete. Ein Schock, nachdem die Saison mit Platz 14 und 15 so genial begonnen hatte. Immerhin hat sie alle Klausuren bestanden und die frohe Botschaft erhalten: Sie ist offiziell nominiert für die Europameisterschaften 2 Wochen später.

Kim auf Platz 23 bei der Europameisterschaft in Brünn
Am 27.07. durfte Kim stolz die Farben Deutschlands am Start ihrer ersten Europameisterschaften im tschechischen Brünn vertreten. Leider vermasselte sie ihren Start aus vorletzter Reihe, da sie nicht in ihr Klickpedal kam. Als letzte nahm sie die Aufholjagd auf, arbeitete sich immer weiter nach vorne und landete schließlich auf Platz 23. Gerne hätte sie das Rennen weiter vorne beendet, aber nachdem die letzten Rennen so enttäuschend waren, war dies wieder ein Schritt nach oben. Das Renngefühl, die Kraft und der Spaß kommen zurück.

Kim holt sich zweimal Bronze in Wombach bei der DM – auch Geschwister Eydt vorne

Mit einer dicken Überraschung starteten am Freitag die deutschen Meisterschaften in Wombach. Am Freitag stand die deutsche Sprintmeisterschaft, das sogenannte „Eliminator-Race“, auf dem Rennplan. Hierbei treten jeweils vier Fahrer auf einer 1km langen Strecke gegeneinander an. Die zwei ersten kommen eine Runde weiter. In dieser Disziplin ging Kim Ames an den Start. Ihr Trainer Sascha Schwindling hatte sie dazu überreden können. Dies hat sich ausgezahlt, denn Kim holte sich eine Bronze-Medaille und ließ damit die deutsche Meisterin von 2017 hinter sich!

Am Sonntag ging es dann auf Strecke. Nachdem es am Samstag heftig geregnet hatte, war der Parcours ziemlich rutschig und schwer zu fahren. Es gab viele knifflige Passagen. Für Kim, die am ersten Rennen des Tages in der AK U23 an den Start ging, schlechte Bedingungen. Schnell hatte sich Kim aus dem Starterfeld an die Spitze gefahren und holte sich auch hier eine Bronze-Medaille, hinter Ronja Eibl und Nina Benz.

Kim war am Wochenende die einzige Sportlerin, die mit zwei Medaillen nach Hause ging. Bronze im Sprint und Bronze im U23-Rennen der Damen machten die Meisterschaften in Wombach für sie zu einem besonderen Ereignis.

Weitere Biker waren ebenfalls erfolgreich: Bei der AK U19 waren die Geschwister Eydt am Start, Emma Eydt wurde Vize-Deutsche-Meisterin und ihr Bruder Markus verpasste knapp das Podest und wurde 4.

Kim Ames und Philipp Meiser starteten in Polen

Über das lange erste Juniwochenende machten sich Kim Ames und Philip Meiser mit ihrem Betreuer Joachim Meiser auf den Weg ins polnische Jelenia Góra.

Dort startete Kim samstags beim Cross Country Rennen, das zur HC Kategorie zählt, also die Rennserie unterhalb des Weltcups. Entsprechend gute Konkurrenz und anspruchsvolle Strecke  lautete die Herausforderung. Nach Start aus der vorletzten Reihe reihte Kim sich schnell auf Platz 11 ein, kämpfte in der letzten Runde nochmal bis zum Umfallen und schnappte sich so ein Top 10 Ergebnis in der Elite und den Sieg in der U23 Wertung. Dank diesem guten Ergebnis klettert sie in der Weltrangliste weiter nach oben.
Und weil ihr die Strecke richtig Spaß gemacht hat und sie die polnischen Trails sowie Landschaft genießen wollte, fuhr sie einen Tag später noch 78km in 4:25h bei der UCI Marathon World Series. Belohnt wurde sie mit viel Spaß, einiges an Putzarbeit und Platz 6.
Auch Philip kämpfte sich über die steilen Anstiege, durch die Bachläufe und Matschlöcher sowie die Geröllabfahrten hinunter. Nicht ganz zufrieden erreichte er nach 4:10h auf Platz 50 das Ziel in Jelenia Góra. Polnische Marathons sind nochmal eine größere Hausnummer als deutsche, aber ein Erlebnis.

Glück und Pech in Gedern

Am vergangenen Wochenende fand in Gedern das Vulkan Race mit Bundesliga-nachwuchssichtung statt. Bereits am Freitag erreichte den RV Tempo die Nachricht, dass Silas Schnur gestürzt und sein Rad nicht mehr fahrbar wäre. Am Samstagmorgen wurde sein Trainingsrad nachgeliefert, sodass er an diesem wichtigen Rennen starten konnte. Den ersten Abschnitt, den Geschicklichkeits-parcours schafft er auch gut und wurde 10.
Jan Jürdens hatte es verhauen und war nicht zufrieden. Aber es sollte noch schlimmer kommen, Jan stürzte im Hauptrennen, musste danach in die Techzone, was viel Zeit kostete. ABER: er ist sein Rennen tapfer zu Ende gefahren, auch mit dem Wissen, ganz weit hinten zu landen.  Silas musste aufgeben, was man von dem U17-Fahrer gar nicht kennt. Hier lautet das Motto: Nach dem Rennen ist vor dem Rennen.

Jan und Silas in Gedern

Kim Ames rettete das Gesamtergebnis der Hirzweiler. Trotz harter Trainingswoche und vielen Rennen in den letzten Wochen lief ihr Rennen besser als erwartet. Sie startete mit Vollgas und lag bis zur Hälfte in den Top 5. In der Endphase hatten die Konkurrentinnen noch ein paar Körnchen mehr übrig und Kim fuhr auf den 6. Platz.

Platz 15 für Kim beim 2. Weltcup in Nové Mesto

Mit der Nationalmannschaft reiste Kim zu ihrem zweiten Weltcup im tschechischen Nové Město na Moravě und startete daher im Nationaltrikot und nicht im gelben Teamtrikot . Die Strecke forderte die Starter mit unzähligen Wurzeln bergauf wie bergab, die Kim mit ihrem Hardtail viel Kraft zur Überwindung kosteten. Da taten im Ziel neben den Beinen auch Rücken und Füße weh, aber das Lachen war Kim nicht zu nehmen. Durch die zahlreichen Steinfelder fand sie immer die richtige Linie und bestätigte mit Platz 15 ihre Leistung vom ersten Weltcup und dass sie weiterhin einen Platz in der zweiten Startreihe verdient.

Mit 6 Deutschen U23 Fahrerinnen in den Top 20 darf man spannende Kämpfe bei der Deutschen Meisterschaft in 3 Wochen erwarten.

An dieser Stelle möchten wir auch unsere Vereinsmitglieder Emma und Markus Eydt zu ihrer tollen Leistung in Nove Mesto gratulieren. Emma erreichte einen tollen 10. Platz und ihr Zwillingsbruder Markus schaffte mit dem 8. Platz die Norm für die XCO WM in Kanada. Allen herzlichen Glückwunsch für diese super Leistungen auf Weltklasse – Niveau!