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UCI MTB Marathon World Championships in Grächen mit Kim und Philip

Kim im Nationaltrikot vor dem Start

Gleich zwei Fahrer vom RV Tempo Hirzweiler hatten sich für die MTB-Marathon Weltmeisterschaft in Grächen (Schweiz) qualifiziert: Kim Ames und Philip Meiser. Die Damen mussten 70km mit 2.750hm bewältigen.
Kim hatte in den technisch anspruchsvollen Abfahrten unglaublich viel Spaß und war flott unterwegs. Ihre Gedanken gingen von : “Das hier ist das Schönste, was ich je gefahren bin“ bis zu „Ich will nur noch ins Ziel“. Für den letzten Anstieg war bei Kim keine Kraft mehr übrig, so verlor sie Platz um Platz. Das Ergebnis mit Platz 29 (von 73 Bikerinnen) war nicht das, was Kim sich vorgenommen hatte. Einen tollen Saisonabschluss mit vielen Trails, toller Landschaft und einer Hammerathmosphäre war es allemal.

Philip im Nationaltrikot. Sein Vater Joachim betreute ihn beim Rennen.

Philip Meiser musste 92km und 3.500hm in Angriff nehmen. Für Philip war es eines der besten aber auch schwersten Erlebnisse auf dem Mountainbike. Ab Kilometer 40 wurde es für ihn richtig schwer. Es lagen ab da aber immer noch rund 2.000hm vor ihm. Für ihn war seine Platzierung weit hinten diesmal zweitrangig. Philips Kommentar zum Rennen: „Ich bin stolz ein Teil dieser WM gewesen zu sein.“

Der RV Tempo ist stolz auf euch!

Mattis Schaefer siegt auf der Halde in Riegelsberg

[ →Bilder vom Haldenrennen Riegelsberg ]

Ein heißes Rennen war es am letzten Samstag in Riegelsberg. Bereits um 10:00 Uhr wurde der Kurzmarathon für die U17 bis Sen4 gestartet. Hier war bei den Frauen Kim Ames am Start. Kim kam nach 1.29:27 Stunden als erste Frau über die Ziellinie. Eine weitere  Bikerin vom RV Tempo folgte ihr aufs Podest, Runa van Sterkenburg, sie belegte den 3. Platz. Bei den Männern gab es folgende Ergebnisse: Philip Meiser wurde 2. und Peter Schmidt 7. in der Männer-Hauptklasse, Frank Karrenbauer verpasste das Podium bei den Sen2  und wurde 4., Franz-Peter Mailänder erreichte einen 6. Platz bei den Sen3.

Im gleichen Rennen mussten unsere U17 Fahrer ran. Diesmal hatte Silas das Nachsehen gegenüber seinem Freund Tobi, er wurde 2., gefolgt von Jos van Sterkenburg auf Platz 3.

Oben: von links Marco, Franz-Peter, Peter. Unten: links Jana, rechts Leonard hinten, Noah vorn

Danach wurden die Geschicklichkeitsparcours der Kinder von U9 bis U15 ausgetragen. Es gab 2 technisch schwierige Parcours, die gefahren werden mussten. Keiner durfte den Parcours vorher befahren, lediglich abgehen. Leider klappte der 1. Parcours bei Luca Günther nicht, das konnte er im 2. Parcours, den er fehlerfrei fuhr, nicht mehr Wett machen. Er wurde 5. hinter Anouk Groß, die hier eine gute Vorstellung zeigte und sich somit einen Startplatz in der ersten Reihe sicherte. Sie war beim Parcours das beste Mädchen.

Im Rennen der U9 gab Mattis Schaefer alles. Er kämpfte sich immer weiter nach vorne und überquerte als 1. die Ziellinie. Seine Freunde Noah Karrenbauer und Leonard Keßler fuhren ebenfalls ein gutes Rennen, Noah wurde 6. und Leonard direkt dahinter auf Platz7.

Im stärksten Fahrerfeld, der U11, waren Marek Schaefer und Marcelino Günther unterwegs. Marek belegte Rang 12 und Marcelino den 21. Platz.

Links: der strahlende Sieger Mattis Schäfer. Rechts oben Jana Kipping als zweite, unten Anouk Groß als dritte, Emilie Schnur als vierte.

In der U13 traten gleich 4 Biker vom RV Tempo an. Anouk Groß  konnte nicht wie erwartet den Vorteil aus der 1. Reihe zu starten, ausnutzen,  sie hatte noch einen kleinen Sturz, konnte jedoch weiter. Aber nach 2,5 Runden musste sie die Konkurrenz überholen lassen. Sie blieb zwar dran, konnte aber nicht mehr vorbei, also Platz 3 für Anouk. Ein sehr starkes Rennen fuhr Emilie Schnur. Aus der 3. Reihe startend kam sie fast noch an Anouk ran. Ein toller 4. Platz für Emilie. Leider stürzte Nele Jochum so schwer, dass sie das Rennen nicht zu Ende fahren konnte. Luca Günther war ebenfalls gut unterwegs, er belegte den 6. Platz. Die nächsten Rennen der U13 Mädels werden sicher sehr spannend, da hier die Leistungsunterschiede immer kleiner werden.

Das ist in der U15 leider nicht so. Für Jana Kipping ist es immer das Gleiche. An die stärkere Jana kommt sie zur Zeit nicht ran und die anderen Konkurrentinnen schafft sie locker. Für Jana wurde es wie erwartet der 2. Platz. Den GP absolvierte sie ebenfalls souverän. Aber auch Laurin Leidinger fuhr diesmal ein starkes Rennen. Er verpasste das Podest leider knapp und belegte den 4. Platz.

Kim Ames Weltcup Trip vom 2. – 14. Juli

Andorra
Am 2. Juli machte sich Kim mit der Nationalmannschaft auf den Weg in das 1200km entfernte Andorra. Der Zwergstaat liegt in den östlichen Pyrenäen zwischen Frankreich und Spanien. Für die Fahrer ging es dort mit der Gondel auf die Strecke in einer Höhe von 1900m. Das versprach steile Anstiege und dünne Luft, zudem erschwerten Hitze von über 30 Grad und Staub die Bedingungen. Damit hatte auch Kim zu kämpfen, aber sie schaffte es auf einen passablen 21. Platz.

Les Gets
Die Reise gingt weiter nach Les Gets, einem französischen Dorf zwischen dem Genfer See und dem Mont Blanc auf einer Höhe von 1163m. Kim verbrachte die Zeit bis zum Renntag mit Trainieren undLernen, da in der folgenden Woche 6 Klausuren an der Uni auf dem Plan standen. Kopf und Beine waren am Start dann nicht frisch genug und der viele Staub machte Kims Lunge stark zu schaffen. Aber aufgeben ist für Kim keine Option, sodass sie enttäuscht auf Platz 38 landete. Ein Schock, nachdem die Saison mit Platz 14 und 15 so genial begonnen hatte. Immerhin hat sie alle Klausuren bestanden und die frohe Botschaft erhalten: Sie ist offiziell nominiert für die Europameisterschaften 2 Wochen später.

Kim auf Platz 23 bei der Europameisterschaft in Brünn
Am 27.07. durfte Kim stolz die Farben Deutschlands am Start ihrer ersten Europameisterschaften im tschechischen Brünn vertreten. Leider vermasselte sie ihren Start aus vorletzter Reihe, da sie nicht in ihr Klickpedal kam. Als letzte nahm sie die Aufholjagd auf, arbeitete sich immer weiter nach vorne und landete schließlich auf Platz 23. Gerne hätte sie das Rennen weiter vorne beendet, aber nachdem die letzten Rennen so enttäuschend waren, war dies wieder ein Schritt nach oben. Das Renngefühl, die Kraft und der Spaß kommen zurück.

Kim holt sich zweimal Bronze in Wombach bei der DM – auch Geschwister Eydt vorne

Mit einer dicken Überraschung starteten am Freitag die deutschen Meisterschaften in Wombach. Am Freitag stand die deutsche Sprintmeisterschaft, das sogenannte „Eliminator-Race“, auf dem Rennplan. Hierbei treten jeweils vier Fahrer auf einer 1km langen Strecke gegeneinander an. Die zwei ersten kommen eine Runde weiter. In dieser Disziplin ging Kim Ames an den Start. Ihr Trainer Sascha Schwindling hatte sie dazu überreden können. Dies hat sich ausgezahlt, denn Kim holte sich eine Bronze-Medaille und ließ damit die deutsche Meisterin von 2017 hinter sich!

Am Sonntag ging es dann auf Strecke. Nachdem es am Samstag heftig geregnet hatte, war der Parcours ziemlich rutschig und schwer zu fahren. Es gab viele knifflige Passagen. Für Kim, die am ersten Rennen des Tages in der AK U23 an den Start ging, schlechte Bedingungen. Schnell hatte sich Kim aus dem Starterfeld an die Spitze gefahren und holte sich auch hier eine Bronze-Medaille, hinter Ronja Eibl und Nina Benz.

Kim war am Wochenende die einzige Sportlerin, die mit zwei Medaillen nach Hause ging. Bronze im Sprint und Bronze im U23-Rennen der Damen machten die Meisterschaften in Wombach für sie zu einem besonderen Ereignis.

Weitere Biker waren ebenfalls erfolgreich: Bei der AK U19 waren die Geschwister Eydt am Start, Emma Eydt wurde Vize-Deutsche-Meisterin und ihr Bruder Markus verpasste knapp das Podest und wurde 4.

Kim Ames und Philipp Meiser starteten in Polen

Über das lange erste Juniwochenende machten sich Kim Ames und Philip Meiser mit ihrem Betreuer Joachim Meiser auf den Weg ins polnische Jelenia Góra.

Dort startete Kim samstags beim Cross Country Rennen, das zur HC Kategorie zählt, also die Rennserie unterhalb des Weltcups. Entsprechend gute Konkurrenz und anspruchsvolle Strecke  lautete die Herausforderung. Nach Start aus der vorletzten Reihe reihte Kim sich schnell auf Platz 11 ein, kämpfte in der letzten Runde nochmal bis zum Umfallen und schnappte sich so ein Top 10 Ergebnis in der Elite und den Sieg in der U23 Wertung. Dank diesem guten Ergebnis klettert sie in der Weltrangliste weiter nach oben.
Und weil ihr die Strecke richtig Spaß gemacht hat und sie die polnischen Trails sowie Landschaft genießen wollte, fuhr sie einen Tag später noch 78km in 4:25h bei der UCI Marathon World Series. Belohnt wurde sie mit viel Spaß, einiges an Putzarbeit und Platz 6.
Auch Philip kämpfte sich über die steilen Anstiege, durch die Bachläufe und Matschlöcher sowie die Geröllabfahrten hinunter. Nicht ganz zufrieden erreichte er nach 4:10h auf Platz 50 das Ziel in Jelenia Góra. Polnische Marathons sind nochmal eine größere Hausnummer als deutsche, aber ein Erlebnis.