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Kim Ames wird deutsche Vizemeisterin bei DM in St. Ingbert

 

Nach den überaus erfolgreichen Wochen setzte Kim am Wochenende in St. Ingbert bei den deutschen Meisterschaften im CrossCountry noch einen drauf. Kim hatte sich ja auf die Marathon-Strecke spezialisiert (70-100km, Platz 3 bei der DM), weshalb sie nicht wusste, mit welcher Platzierung sie bei diesem kurzen hochintensiven Rennen rechnen konnte. Sie bereitete sich in den letzten Wochen auf diesen Heimrennen akribisch vor und trainierte mehrfach auf der 4km langen Strecke. Das Rennen der U23 wurde 2 Minuten nach den Frauen der Elite (mit Sabine Spitz, Elisabeth Brandau) gestartet, zu bewältigen waren 5 Runden. Aus der letzten Startreihe heraus sprintete Kim los und setzte sich nach der Einführungsrunde an die Spitze des Feldes, lediglich Favoritin Ronja Eibl konnte ihr folgen. Runde für Runde schloss Kim auf die Elitefahrerinnen auf und überholte sogar Sabine Spitz. An der Strecke wurde sie nahezu den Berg hinauf getrieben von den vielen Freunden, der Familie und den RV Tempo Anhängern, die extra gekommen waren, um Kim anzufeuern.
Danke für diese Wahnsinnsstimmung! Und es hat sich gelohnt. Kim entschied sich in Runde 2, die Favoritin ziehen zu lassen und ihren Rhythmus zu fahren. Ihren Vorsprung nach hinten baute sie immer weiter aus und fuhr schließlich überwältigt nach 1:13 als Vize Deutsche Meisterin ins Ziel, wo sie schon freudig erwartet wurde. Wir gratulieren Kim herzlichst zu diesem grandiosen Erfolg!

Santiago – Fisterra – Santiago

Tag 29- 33

Nach unserer Ankunft und einer ersten Erkundung des Platzes um die mächtige Kathedrale suchten wir unser gebuches Hotel auf. Dort machten wir ein Zimmer fest für die 3 letzten Tage. Am Abend ginge n wir dann doch noch in die Kathedrale hinein, als eine Pilgermesse stattfand. Wir blieben und hatten das Glück, dass zum Ende des Gottesdienstes das mächtige Weihrauchfass geschwenkt wurde – ein gewaltiges und auch für die angekommenen Pilger emotiales Erlebnis.

Am Tag darauf starteten wir nach Cap Finisterre, dem äußersten Landpunkt Spaniens im Westen. Über viele Hügel in einer abwechslungs-reichen Landschaft ging es flott voran. Nach der Ankunft in Fisterra, der unmittelbar davor liegenden Kleinstadt blieben wir im anvisierten Hotel. Tags darauf dann fuhren wir erstmals ohne Gepäck die letzten 3 km bis zum Ende der Landzunge, wo auch auf dem letzten Kilometerstein des Pilgerweges 0,000 km stand. Auch nach Finisterre waren erstaunlich viele Pilger unterwegs. Der Rückweg  bei 30 Grad gestaltete sich wieder sehr mühsam. Die Bier nach unserer Ankunft liefen nur so hinunter. Damit war unser letzter Fahrtag beendet. 31 Tage lang fuhren wir 2710 km und 34000 Höhenmeter.

Die nächsten 2 1/2 Tage verweilten wir in Santiago. Wir schlenderten durch die vielen Gassen der Altstadt, besuchten wieder eine Pilgermesse ohne das fliegende Weihrauchfass, holten uns unsere Pilgerurkunden ab, kauften Souvenirs und kümmerten uns um den Rücktransport der Räder mit Gepäck durch eine Spedition. Ein Höhepunkt war immer der Besuch in dem Restaurant gegenüber unserem Hotel. Der Inhaber sprach uns schon in deutscher Sprache am ersten Tag vor unserem Hotel an. Die Neugier ließ uns bei ihm essen und wir erlebten nicht nur einen, sondern insgesamt vier Abende in toller Atmosphäre und hervorragenden Speisen.

Über viele Berge bis nach Santiago

Tag 26 – 29

Wegweiser in Lugo

Der 26. Tag unserer Pilgerfahrt brachte erneut einen Höhepunkt, sowohl landschaftlichen als auch von der Anstrengung her. Drei lange Anstiege in den Kordilleren am bisher heißesten Tag mit 35 Grad und insgesamt 1710 hm zehrten an unseren Kräfte n. Uns entschädigte eine grandiose Landschaft mit weiten Ausblicken. In den Abfahrten ließen wir es weniger schnell rollen, um diese Natur besser bewundern zu können. Unser Etappenort an diesem Tag auf fast 1000 m Höhe, Fonsagrada, empfing uns nicht gerade mit einem schönem Anblick, dafür entschädigte die gebuchte Herberge mit ihrem Inneren und vor allem dem äußerst hilfsbereiten Chef des Hauses.

Kathedrale in Santiago de Compostella

Die nächsten 3 Tage bis Santiago waren die Berge weniger hoch, aber die Landschaft immer noch sehr abwechslungsreich. In der Stadt Lugo hatten wir Zeit für einen Stadt- und Kneipenbummel. Je näher wir Santiago kamen, desto mehr Pilger waren unterwegs. In Arzua, 40 km vor Santiago, treffen 3 Pilgerwege zusammen. Ab hier erlebt man dann wirklich eine Völkerwanderung. Nach 29 Fahrtagen erreichen wir mittags um 12 die Kathedrale der Stadt. Geschafft.

Kim siegt am Rursee

Am 24.06.18 fand am Rursee (Simmerath, Nähe Aachen) ein MTB-Marathon statt. Dank der späten Startzeit um 9:30Uhr war dieser Wettkampf auch aus dem Saarland morgens gut zu erreichen. Die 100km lange Marathon Strecke mit 2500hm war ganz nach Kims Geschmack.

Zwei Runden mit steilen Anstiegen und schöne Abfahrten mussten gefahren werden. Leider war Kim fast durchgehend alleine unterwegs. Die Veranstalter hatten sich als besonderes Schmankerl noch eine Strava Bergwertung einfallen lassen. Für den schnellsten Fahrer und die schnellste Fahrerin gab es für einen Streckenabschnitt, einen extra Preis. Kim als Langstreckenfahrerin schaute sich in der 1. Runde den Berg erst mal an, um dann in der 2. Runde so richtig Vollgas zu geben und sich diese Bergwertung bei der Frauen zu schnappen. Mit 1:39Min für den Abschnitt gab es als Hauptpreis eine Senseo Kaffeemaschine! Das Rennen insgesamt gewann Kim in einer Zeit von 4h36min und war damit zufrieden. In der Gesamtwertung ließ Kim so manchen Mann hinter sich und wurde 24. von 73 Bikern.

Ebenfalls sehr erfolgreich waren die Geschwister van Sterkenburg, die auf der 40km-Strecke unterwegs waren. Jos siegte in der Zeit von 1:49:58Std. in seiner Altersklasse, der U17! In der Gesamtwertung belegte Jos den 29. Platz von 270 Startern.

Seine Schwester Runa konnte ebenfalls den Altersklassensieg der U19 für sich entscheiden. Sie wurde in der Zeit von 2:17:55Std.  siebte von 20 Frauen und 139. in der Gesamtwertung.

Auch Papa Peter van Sterkenburg nahm am Rennen teil. Er erreichte in der Senioren 3 Klasse immerhin noch einen 40. Platz in seiner Altersklasse.

Euch allen herzliche Glückwünsche für die super Platzierungen!

Weitere RV Tempo Fahrer beim Ultra Black Forest

Es waren aber auch weitere Starter vom RV Tempo Hirzweiler am Start.

Runa van Sterkenburg startete im Speed Track (52km) der Juniorinnen U19 und holte sich in der Zeit von 2:41.49 der 1. Platz. Ihr Bruder Jos van Sterkenburg ging auf die Short Track (40,9km) Strecke und landete nach 1:40,2 auf Platz 19 von 75 Bikern.

Philip Meiser, Benjamin Schwan und Manuel Spohn starteten bei den Deutschen Meisterschaften  Männer auf der Ultra Strecke mit 114km, 3200hm. Dieses Starterfeld war mit stark besetzt und einer DM würdig.  Philip und Benjamin blieben knapp unter 5h Fahrzeit. Philip belegte Platz 46 mit dem er aufgrund des relativ wenigen Trainings zufrieden ist. Benjamin hatte alles gegeben, ein Zielsprint war aufgrund plötzlicher Krämpfe nicht mehr möglich. Im Ziel erlangte er dank Kims restlicher Cola nochmal Energie. Er belegte den 42. Rang.  Für Manuel war es die erste Teilnahme einer Marathon DM. Er landete bei seinem Debüt mit 5:32,17 auf Rang 75.

Kevin Zimmer und Uwe Zewe

Bei den Speed Track Senioren 1 Rennen ging Kevin Zimmer an den Start. Auf der 52km langen Strecke mit 1188hm belegte Rang 50 von 130 Fahrern in einer Zeit von 2:46.47

Uwe Zewe und Peter van Sterkenburg waren  auf der gleichen Strecke unterwegs. Uwe belegte Platz 79 und Peter Platz 69 bei den Senioren 3. Kevin und Uwe durften mit der goldenen Startnummer fahren, die man ab der 10. Teilnahme bekommt.