Kim Ames beim Bundesliga-Wochenende in Freudenstadt

Am Samstagabend, 29.10. fuhr Kim ihr erstes Short Track Rennen: 25 Minuten Vollgas auf einem schmalen 600m langen Rundkurs. Aus der letzten Startreihe los war das Überholen schwierig und vorne ging die Post ab. Als Kim sich bis auf Platz 5 ans Hinterrad von Sabine Spitz vorgearbeitet hatte, verlor sie leider vorne die Kette. Dadurch fiel sie auf Platz 7 zurück und musste sich wieder bis auf Platz 5 zurückkämpfen.

Sonntags ging es für Kim dann an den Start des Bundesligarennens. Sie freute sich über den Regen am Morgen, mit matschigen Bedingungen kommt sie sehr gut zurecht. So konnte sie im Rennen bergrunter einige Zeit gutmachen und Lücken wieder schließen. Leider reichte das ab Runde 3 nicht mehr aus, um die kraftlosen Beine auszugleichen. Auch, dass sie dann schon anfing, Cola zu trinken, interessierte diese ausnahmsweise nicht. Die 4 Frau starke Spitzengruppe fuhr ihr davon und auch mit der Holländerin von hinten konnte sie einfach nicht mitgehen. Die Marathon WM und das Short Track hatten ihr die Kraft gezogen, sodass mehr als Platz 6 in diesem starken Fahrerfeld nicht drin war. Dabei hatte sie heute mit 4 Betreuern von unserem RV Tempo wohl die größte Unterstützung, danke!

Spannender als jeder Krimi-das Rennen der U15 in Lockweiler

Erst zum 2. Mal fand am 22.09.18 in Wadern – Lockweiler bei den RSC Adler ein Mountainbikerennen statt. Diesmal waren mehr als doppelt so viele Biker am Start gewesen als noch im letzten Jahr. Sicher auch, weil dieses Rennen in diesen Jahr zu der MTB-Liga Saar-Pfalz zählt und jeder sich noch wertvolle Punkte sichern wollte. Für den RV Tempo Hirzweiler gingen wieder die üblichen Verdächtigen an den Start.

In der U9 starteten die beiden Jungs Marcelino Günther und Noah Karrenbauer. Beide fuhren ein gutes Rennen, Lino überquerte die Ziellinie als 8. und Noah als 11. von den 30 Startern der U9.

Die AK U11 wurde würdig von Nele Jochum vertreten. Sie ging aufgeregt an den Start und belegte wie zu erwarten den 2. Platz.

In der U13 waren Jana Kipping, Anouk Groß und Luca Günther am Start. Jana fuhr ein gutes Rennen, obwohl sie am Vormittag noch zu einem Sichtungstraining war und relativ schwere Beine hatte. Ihr 2. Platz war jedoch nicht in Gefahr. Anouk wollte an ihrer Konkurrentin und Freundin Fenja bleiben, musste jedoch an Schluss abreißen lassen. Sie belegte Rang 7. Luca Günther klemmte sich an eine Fahrerin aus Schmelz, konnte aber nicht an ihr vorbei und wurde 12. in der Wertung.

Beim letzten, aber absolut spannensten Rennen am Tag waren Jan Jürdens, Luca Kipping und Laurin Leidinger am Start. Die Jungs mussten 7 Runden absolvieren. Der Start verlief gut, wie erwartet gingen Jan und Luca in Führung. Auf Platz 4 lag ein Rivale, den Luca und Jan unbedingt hinter sich lassen wollten. In der 2. Runde konnte dieser jedoch den Drittplatzieren überholen und schloss zu den RV-Tempo Fahrern an der Spitze auf. Nun wurde es richtig spannend. Der Radpirat aus Birkenfeld setzte zum Angriff an und ging in Führung! Das konnte ja nicht wahr sein. Aber weder Jan noch Luca wollten sich damit abfinden. Luca fasste sich nach einer schwachen Runde ein Herz und griff an und überholte zunächst seinen Vereinskameraden Jan und dann noch die Konkurrenz. Nun führte Luca das Rennen an. Aber dieses war noch lange nicht zu Ende. Jan wollte es natürlich auch wieder wissen und ging an Luca vorbei. Zum Glück gingen beim Birkenfelder Biker auch die Körner aus und Jan siegte mit kleinem Vorsprung vor Luca. Laurin fuhr auf den 7. Platz. Er hatte ab der 3. Runde keinen Fahrer mehr vor sich, an dem er sich hätte festbeißen können. Dennoch fuhr er gutes Rennen. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle allen Bikern.

Die SZ wird auf Kim Ames aufmerksam

Es dauerte lange, bis die Saarbrücker Zeitung einen größeren Bericht über unsere Fahrerin Kim Ames veröffentlichte. Am Donnerstag, dem 13.09. erschien ein Aufmacher auf der 1. Seite der SZ, dann im Lokalteil ein großer Bericht über Kim, u.a. im Vorfeld auf die 2 Tage später stattfindende Marathon-WM in Norditalien.

Am Montag, 17.09. brachte dann die SZ in ihrem Sportteil einen Bericht zu dieser WM – mit Kim in der Überschrift. Kim erreichte einen 22. Platz unter 59 Startern, ist viertbeste Deutsche und beste U23-Fahrerin. Wir werden in den nächsten Tagen noch ausführlich darüber berichten. Aber an dieser Stelle schon mal Gratulation für deine tolle Leistung. Kim, wir sind stolz auf dich.

 

 

Rennen in der „Grünen Hölle“

Am Samstag, dem 08.09.18, machten sich viele RV Tempo Fahrer/innen auf den Weg in die grüne Hölle nach Freisen. Das Motto lautete in diesem Jahr „Wenn das die Hölle ist, will ich nicht in den Himmel“. Unsere Radsportfreunde in Freisen haben mal wieder richtig eingeheizt und eine tolle Atmosphäre mit guten Strecken geschaffen. Pünktlich um 11:00 Uhr fiel der Startschuss für das erste Rennen. Im Rennen der AK U7 war unser erster Biker Leonard Keßler am Start. Er kämpfte wie immer und wurde mit einem tollen 3. Platz belohnt. Marcelino Günther und Noah Karrenbauer starteten im anschließenden Rennen der U9. Lino wurde 10. und Noah 13. In der U11 startete Nele Jochum. Inzwischen hat sie ja schon Rennerfahrung und geht schon ziemlich cool an den Start. Sie belegte hinter ihrer Konkurrentin Nora „ihren“ 2. Platz. Ebenso hat den 2. Platz fest gebucht Jana Kipping in der U13, die auch in der Hölle nicht an ihre Namenskollegin ran kam. Jana Kipping wurde in der Gesamtwertung sogar Vierte. Ebenfalls ein super Rennen fuhr Anouk Groß, sie wurde 6. Mädchen. Luca Günther, der auch in der gleichen AK unterwegs ist, erreichte als 11. Junge das Ziel.

Die U15 musste bei diesem Rennen zusammen mit der U13 starten, was aber glücklicherweise zu keinen Beeinträchtigungen führte. Fast kann man glauben, dass zur Zeit alle Rennen der U15 als kleine Vereinsmeisterschaft ausgetragen werden. Auch hier in Freisen war es nicht anders. Silas Schnur kam, fuhr und siegte. Und dahinter war es wieder spannend. Jan Jürdens lieferte wieder ein top Rennen ab und wurde mit Platz 2 belohnt. Luca Kipping lag zunächst auf Platz 4 überholte aber schlau und lies sich den 3. Platz auf dem Podest nicht mehr nehmen. Laurin Leidinger war an diesem Tag nicht mit sich zufrieden, erreichte aber immerhin noch den 11. Platz von 23 Startern.

Jos van Sterkenburg (U17) verpasste das Podest knapp und belegte den undankbaren 4. Platz. In der U19w belegte Runa van Sterkenburg den 1. Platz. In der U23 belegte Dominik Beck den 9. Platz.

Mareen Mailänder fährt zusammen mit Papa Klaus im Generationencup um Punkte. In Freisen wurde Mareen 2. und konnte somit viele Punkte mit nach Hause nehmen. Ihr Vater Klaus belegte in seiner AK den 3. Platz, was ebenfalls noch viele Punkte bringt.

Martin Licht fuhr bei den Senioren 1 auf Rang 12. Nun noch die Ergebnisse der Senioren 2: Frank Karrenbauer wurde 6., Martin Halm wurde 13., gewann aber die Sonderwertung „Enduro“, Peter Wendel wurde 13., Frank Schnur musste gesundheitsbedingt aufgeben. Franz-Peter Mailänder ging hier unter besonderen Bedingungen an den Start. Bisher war er bei allen Rennen in der Hölle am Start. Da er aber zur Zeit Knieprobleme hat, wollte er auch nicht – aber so ein Höllenhund hat ihn überredet wenigstens 2 Runden mitzufahren, damit er auch in diesem Jahr mit dabei sein kann. Gesagt – getan!

Es war wieder ein super Rennwochenende mit vielen tollen Ergebnissen.

Kim Ames mit 2 Siegen am Wochenende

Das Elite-Rennen der Frauen samstags beim Haldenrennen in Riegelsberg war für Kim Ames nur das Aufwärmen für den Marathon tags darauf. Sie siegte in unmittelbarer Nähe zur Halde Lydia souverän auf der Kurzmarathonstrecke.

Keine 24 Stunden später stand Kim an der Startlinie zum Gallahahn Trail in Oppenhausen bei Boppard über 93 km und 2700 hm. Wie erwartet übernahm sie gleich die Führung, jedoch wurde sie bei km 30 von einem platten Reifen aufgehalten. Auch die Dichtmilch im Reifen half nicht, also musste ein Schlauch ins Hinterrad eingebaut werden. Bis das Problem behoben war, waren über 30 Minuten vergangen und 4 Frauen vorbeigezogen. Doch Kim gab nicht auf und sammelte Platz für Platz wieder ein. Das Rennen hätte nicht 2 km kürzer sein dürfen, denn gefühlt auf den letzten Metern überholte sie auch die bis dahin führende Frau und gewann ihr zweites Rennen an diesem Wochenende. Der Sieg in der Bergwertung ging ebenfalls an Kim.

Ebenfalls für den RV Tempo im Einsatz in Oppenhausen war Manuel Spohn. Er erzielte auf der Funstrecke (25 km) sein bestes Saisonergebnis und erreichte Platz 5 gesamt und in der Platz 3 seiner Altersklasse.