Alle Beiträge von KlausM

3 mal Gesamtsieg beim Zauberwaldfestival

In Birkenfeld wurde erstmalig das Zauberwaldrennen als 2-Tagesveranstaltung ausgetragen. Leider meinte es der Wettergott nicht so gut, daher waren die Bedingungen auf der Strecke nicht so ideal. Am Samstag fanden immer 2 Wettbewerbe unterschiedlicher Altersklassen zeitgleich statt, nämlich der Geschicklichkeitsparcours und der Slalom. Die Ergebnisse dieser beiden Wertungen ergaben zum einen Punkte für die MTB Liga, zum anderen ergab sich daraus die Startaufstellung für das XCO-Rennen am Sonntag. Bereits die Ergebnisse von Samstag konnten sich sehen lassen.

Am Sonntag ging es um 10:00 Uhr mit den Erwachsenenrennen los. Hier erzielte Frank Karrenbauer den ersten Podestplatz des Tages mit Platz 3. Für Franz-Peter Mailänder hätte die Strecke noch etwas länger sein müssen, denn er fuhr von Runde zu Runde immer näher an den Gegner. Letztlich verpasste er das Podium knapp und wurde 4.

Im Rennen der U17 ging es spannend zu. Silas entschied das Rennen im Zielsprint für sich und gewann somit alle 3 Wertungen und sicherte sich so den Gesamtsieg. Jos van Sterkenburg wurde 2x Dritter und im Rennen 4., was in der Gesamtwertung (GW) den 3. Platz ergab.

Luca Kipping überquerte als  7. die Ziellinie und belegte in der GW Rang 4. Seine Schwester Jana wurde am Vortag 3. und 4., sie musste beim Rennen nur eine Fahrerin in Schach halten um sich den 3. Platz zu sichern, was sie auch schaffte. Also Platz 3 für Jana in der GW.

Laurin Leidinger konnte seinen Top Ten Platz vom Vortag bestätigen, er erreichte im Rennen Platz 10  und gesamt den 9. Platz.

Die Mädels in der U13 konnten ebenfalls top Ergebnisse einfahren. Anouk Groß belegte am Samstag bei beiden Wertungen den 2. Platz, für sie hieß es am Sonntag  mindestens 2 Plätze vor der Erstplatzierten ins Ziel zu kommen. Anouk gab von Anfang an richtig Gas, in der 2. Runde rutschte sie noch aus, konnte zum Glück weiter fahren und kam als 2. Mädchen vor der Konkurrentin ins Ziel. Somit gewann auch Anouk die GW.

Dicht gefolgt im Rennen wurde sie von Nele Jochum, die ein super Rennen fuhr. Aus der 2. Startreihe  fuhr sie weit nach vorne und wurde 3. im Rennen. Emelie Schnur startet als 4. aus der ersten Reihe, aufgrund der guten Leistungen vom Vortag. Auch sie konnte sich gut behaupten und kam als 4. ins Ziel, was auch ihr Ergebnis in der GW war.

Luca Günther und Jason Steinbach belegten im Rennen Platz 9 und 10. Luca wurde am Vortag beim Parcours 2., im Slalom 8. in der GW wurde er  8. und Jason immerhin noch top ten mit Platz 10.

In der U11 waren Marek Schaefer und Marcelino Günther am Start. Für Marek wurde es Platz 25 und für Lino Platz 28.

In der U9 gewann Mattis Schaefer den Parcours und das Rennen, was  für ihn ebenfalls den Gesamtsieg bedeutet. Seine Kumpel Noah Karrenbauer und Leonard Keßler erzielten ebenfalls gute Ergebnisse. Noah wurde im Parcours 6. und im Rennen 7. ; gesamt Platz 7. Leonard wurde im Parcours 5. und im Rennen 10. und in der GW einen Platz hinter Freund Noah.

 

Peter van Sterkenburg: von Hirzweiler nach Neustadt

Jos van Sterkenburg startete beim Kirmesrennen in Hirzweiler. Doch nach einem Kettenriss musste er dort nach 4 von 7 Runden aufgeben. Seine Beine wollten nach der anspruchsvollen Strecke in Hirzweiler eigentlich tags darauf nicht mehr fahren, doch sein Kopf sagte ja. Ein weiteres Kettenschloss einzusetzen war kein Problem, so dass er am Tag danach in Neustadt an den Start gehen konnte. Er kürzte das Warmfahren auf der Rolle ein, nur um noch einen günstigen Startplatz zu bekommen.

Während des Rennens konnte er sich dann in einer Verfolgergruppe halten und auch bei einer Tempoverschärfung kurz vor dem Ziel mitgehen. Als 4. seiner AK U15-U19 und 10. der Gesamtwertung konnte er sehr zufrieden sein, zumal er noch 12 min schneller war als im letzten Jahr.

Philip Meiser beim M3 Marathon im Montafon

Der M3 Marathon im Montafon gilt nicht umsonst als einer der härtesten und anspruchsvollsten Mountainbike Marathons überhaupt. Mit einer Distanz von 130 Rennkilometern und 4500 Höhenmetern verlangt er den Teilnehmern alles ab.

Eine Woche nach der Bike Transalp, die vom RV Tempo Benjamin Schwan und Philip Meiser mit ihrem Team Herzlichst Zypern bestritten, musste Benjamin am 27.7.2019 im Montafon aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichten und unterstützt von Maike auf den Posten eines Betreuers wechseln. Um 07:30 Uhr fiel dann für Philip im Zentrum von Schruns der Startschuss. Mit ihm hatten 215 Fahrerinnen und Fahrer gemeldet, darunter zahlreiche Profis. Für ihn war dies schon der 3. Start in diesem Rennen, was sich später noch auszahlen sollte.

Bei so einer langen Strecke sind die Renneinteilung und die richtigen Verpflegungspunkte oft mit entscheidend. Bis zur ersten Zwischenzeit teilte Philip seine Kräfte gut ein und passierte nach dem ersten Anstieg von 1000 Höhenmetern noch auf Platz 46 um sich dann weiter nach vorne zu arbeiten. Zwischen der 2. und 3. Zeitmessung auf der Bielerhöhe, auf 2071 m Höhe, fuhr er dann die 21. Zeit. Dort oben, oberhalb des Silvretta Stausees, war ein Gewitter aufgezogen und die Temperatur auf 6 Grad gefallen. Mit kurzer Hose und Kurzarmtrikot kein Spaß. Also vor der fast 25 km langen Schlussabfahrt Jacke anziehen und noch einmal verpflegen. Auch ein Sturz in einem Wasserloch konnten ihn dann nicht mehr aufhalten und nach 6 Stunden und 21 Minuten erreichte Philip mit persönlicher Bestzeit als 26. hoch zufrieden und glücklich das Ziel in Schruns.

Benjamin Schwan und Philip Meiser bei der Bike Transalp 2019

Benjamin Schwan und Philip Meiser vom RV Tempo Hirzweiler starteten am 14.07.2019 bei der Bike Transalp. Das ist ein Mountainbike Etappenrennen mit beeindruckenden Daten: 7 Tage, 560 Rennkilometer und 18500 Höhenmeter. Benjamin bildete mit Frederik Veith in der Männer Eliteklasse und Philip mit Miriam Oeschger in der Mixed-Wertung ein Team. Alle 4 gehören dem Team Herzlichst Zypern an, das zudem mit einem Team in der Masterklasse sowie 4 Betreuern an den Start ging. Im Ziel wird immer der letzte Fahrer eines jeden Teams gewertet, d.h. es nützt nichts, wenn der stärkere vorneweg fährt, Teamwork und gegenseitige Unterstützung sind gefragt.

Philipp und Myriam

Bei der ersten Etappe von Tux nach Brixen ging es mit 105 km gleich zur Sache. Über das 2338 m hohe Tuxer Joch und den Brenner von Österreich hinüber nach Südtirol. Und von Anfang an lief es für die Jungs vom RV Tempo richtig gut. Benjamin und Frederik kamen als 19. Ihrer Klasse, Miriam und Philip als 2. in Brixen auf dem Domplatz an. So konnte es weiter gehen. Spruch des Tages von Benjamin: „nur noch 6 Marathons“. Am 2. Tag von Brixen nach St. Vigil Benjamin und Frederik 20. Philip und Miriam 2.. Tag 3 folgte mit der Königsetappe. Von St Vigil nach Welschnofen im Eggental. Die 92 km führten mit 3400 Höhenmetern durch die Dolomiten mit Grödnerjoch 2121 m und Sellajoch 2218 m, vorbei an den drei Zinnen eine wahrhaft königliche Etappe mit traumhaften Ausblicken. Benjamin und Frederik wurden 20., Miriam und Philip wieder 2. Die beiden hatten sich unterwegs mit einem tschechischen Männerteam zusammengetan und fuhren zu viert Hand in Hand über die Ziellinie in Welschnofen. Bei der 4. Etappe nach San Martino ähnliches Ergebnis: Benjamin und Frederik 21. Miriam und Philip 2. Vom Veranstalter wurden die 1. und die 3. Etappe als die schwersten beschrieben, die 5. war ihm wohl durch die Lappen gegangen. 113 km lang und 2988 Höhenmeter. Vor allem der Schlussanstieg aus der Ebene nach Folgaria verlangte den Fahrerinnen und Fahrern wieder alles ab. Total erschöpft aber wieder mit prima Platzierungen 21 und 2. Am Tag 6 war die herrliche Stadt Trient der Zielort. Am Dom kamen die Teams bei wunderschönem Sommerwetter ins Ziel, Benjamin und Frederik mit ihrem besten Tagesergebnis als 18. Und Miriam und Philip wieder einmal 2. Die Schlussetappe ging dann am 7. Tag nach Molveno an den gleichnamigen See nördlich des Gardasees. Alle unsere Teams beendeten das Rennen nicht nur am, sondern auch im See, teils sogar mit ihren Rädern. Endlich war es geschafft.

Benjamin und Frederik

In der Gesamtwertung nach den 7 Etappen wurden Miriam und Philip 2. in der Mixed-Wertung, Benjamin und Frederik belegten den 21. Platz bei den Männern. Ein tolles Mannschaftsergebnis.

Danke für ein tolles Mountainbike-Fest

[ Ergebnislisten ]

Das 20. Kirmesrennen des RV Tempo wurde zu einem herrlichen Mountainbikefest. Was anfangs aus einer Wette aus Bierlaune begann, mausert sich nun zu einem Fest für viele Besucher, vor allem auch ganzen Familien.

Die U5-Starter

Und natürlich auch für etwa 200 Sportler. Angefangen vom Geschicklichkeitsslalom der U9 – U15 über die Kinderrennen bist zum Hauptrennen am späten Nachmittag herrschte auf der Anlage des ehemaligen Tennisplatzes den ganzen Tag über eine frohe und sportliche Stimmung, zu der auch die vielen Zuschauer und zahlreichen Helfer beigetragen haben. Wir danken alle.

Großer Andrang auf und neben der Strecke